← Zurück zu Trustlytics Anmelden
Support Center Verhalten Inhalte Inhalte einrichten

Inhalte einrichten

So erkennen Sie, welche Bereiche Ihrer Webseite Ihre Besucher wirklich anschauen und anklicken. Wird Ihre Preisbox überhaupt gesehen? Welcher Blog-Teaser zieht die meisten Klicks an? Genau das beantwortet Inhalts-Tracking.

Lieber zuschauen oder selbst lesen? Sie wählen.

Video ist in Arbeit. Bis dahin führt Sie die Anleitung sicher ans Ziel.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Was ist Inhalts-Tracking?

Seitenaufrufe zählt Trustlytics automatisch. Heisst: Sie wissen sofort, welche Seiten besucht wurden.

Aber innerhalb einer Seite passiert mehr. Header, Blog-Teaser, Preisbox, Call-to-Action. Welcher davon wird wirklich gesehen? Welcher bekommt die Klicks? Das wissen Sie nur, wenn Sie es selbst markieren.

Genau dafür gibt es Inhalts-Tracking. Sie setzen einen Marker an einen Bereich Ihrer Webseite (wir nennen das einen «Block»), und Trustlytics zählt ab dem Moment, wer ihn sieht und wer ihn anklickt.

In der Auswertung erscheint das als Heatmap-Karte. Blöcke, die viele Besucher sehen, sind dunkelblau. Blöcke, die kaum jemand bemerkt, bleiben hellblau. So erkennen Sie auf einen Blick, wo Sie Potenzial verschenken.

Voraussetzung: Der Trustlytics Tracking-Code muss auf Ihrer Website installiert sein. Falls noch nicht: Schauen Sie zuerst im Artikel Tracking-Code einbauen vorbei. Dauert keine fünf Minuten.

Bevor wir loslegen: Sie wählen die Namen selbst

In den Beispielen weiter unten lesen Sie Wörter wie Blog Startseite, Blog Titel A, Newsletter-Anmeldung. Das sind Beispiele. Nichts davon ist vorgegeben.

Zwei Dinge legen Sie selbst fest:

  1. Den Gruppennamen der Seite (das steht hinter data-trustlytics-content="...")
  2. Den Blocknamen für jeden einzelnen Bereich (das steht hinter data-trustlytics-content-block="...")

Trustlytics speichert genau das, was Sie hinschreiben. Es gibt keine Liste, aus der Sie wählen müssten.

Tipp: Nehmen Sie Wörter, die Sie in zwei Monaten noch verstehen. «Blog Titel A» ist klar. «block1» oder «div_x» sagt Ihnen später nichts mehr.

Inhalts-Tracking läuft in zwei Schritten

Sie setzen mindestens zwei Markierungen in Ihrer Webseite:

  1. Am <body>-Tag: aktiviert Inhalts-Tracking für die Seite und gibt der Seite einen Gruppennamen.
  2. An jedem Block: Gibt jedem Bereich einen eigenen Namen.

Ohne Schritt 1 macht Trustlytics nichts. Ist Schritt 1 da, aber keine Blöcke markiert, bleibt die Auswertung leer.

Schritt 1: Seite aktivieren

Suchen Sie in Ihrem HTML den <body>-Tag. Der steht ganz am Anfang der Seite und sieht ungefähr so aus:


<body>
  ...
</body>

Ergänzen Sie das Attribut:


<body data-trustlytics-content="Blog Startseite">
  ...
</body>

«Blog Startseite» ist der Name der Inhalts-Gruppe. Genau diesen Namen erkennen Sie später in Ihrer Trustlytics-Auswertung im Dropdown.

Pro Seite vergeben Sie einen eigenen Namen. Zum Beispiel:

  • "Startseite"
  • "Blog Übersicht"
  • "Produktseite Schuhe"
  • "Preise"

Was für Sie verständlich ist, ist richtig.

Schritt 2: Blöcke markieren

Für jeden Bereich, den Sie messen wollen, ergänzen Sie ein Attribut. Das geht an jedem HTML-Element, das den Bereich umschliesst. Meist ein <article>, <section> oder <div>.

So sieht ein normaler Blog-Teaser aus:


<article>
  <h2><a href="/blog/post-a">Mein erster Blogpost</a></h2>
  <p>Teaser-Text...</p>
  <a href="/blog/post-a">Weiterlesen</a>
</article>

Sie markieren ihn mit einem Namen:


<article data-trustlytics-content-block="Blog Titel A">
  <h2><a href="/blog/post-a">Mein erster Blogpost</a></h2>
  <p>Teaser-Text...</p>
  <a href="/blog/post-a">Weiterlesen</a>
</article>

Fertig. Ab jetzt zählt Trustlytics jedes Mal, wenn ein Besucher diesen Block sieht oder anklickt.

Sie dürfen so viele Blöcke pro Seite markieren, wie Sie wollen. Typisch sind 5 bis 30.

Beispiel 1: Vollständige Blog-Übersicht


<body data-trustlytics-content="Blog Startseite">

  <header>
    <h1>KMU Blog</h1>
  </header>

  <main>
    <article data-trustlytics-content-block="Blog Titel A">
      <h2><a href="/blog/post-a">Buchhaltung selber machen oder auslagern?</a></h2>
      <p>Lorem ipsum...</p>
    </article>

    <article data-trustlytics-content-block="Blog Titel B">
      <h2><a href="/blog/post-b">Mitarbeiter finden, wenn niemand sich bewirbt</a></h2>
      <p>Lorem ipsum...</p>
    </article>

    <article data-trustlytics-content-block="Blog Titel C">
      <h2><a href="/blog/post-c">Lohnt sich LinkedIn für mein KMU?</a></h2>
      <p>Lorem ipsum...</p>
    </article>
  </main>

</body>

In Trustlytics sehen Sie unter «Inhalte» bei der Gruppe «Blog Startseite» eine Heatmap mit drei Blöcken:

  • Blog Titel A: 1240 Impressionen (78 %), 312 Klicks (25 %)
  • Blog Titel B: 1180 Impressionen (74 %), 198 Klicks (17 %)
  • Blog Titel C: 540 Impressionen (34 %), 42 Klicks (8 %)

Sofort erkennen Sie: Blog C wird viel seltener gesehen. Vermutlich, weil er weit unten auf der Seite steht. Und wer ihn sieht, klickt seltener. Vielleicht ist der Titel weniger spannend.

Beispiel 2: Dieser Artikel hier (so machen wir es selbst)

Die Seite, die Sie gerade lesen, ist genauso markiert. Wir tracken jeden Abschnitt einzeln, damit wir sehen, welche Teile gelesen werden und welche Leser überspringen. So sieht das vereinfacht aus:


<body data-trustlytics-content="Supportartikel: Inhalte einrichten">

  <article data-trustlytics-content-block="Was ist Inhalts-Tracking?">
    ...
  </article>

  <article data-trustlytics-content-block="Inhalts-Tracking läuft in zwei Schritten">
    ...
  </article>

  <article data-trustlytics-content-block="Schritt 1: Seite aktivieren">
    ...
  </article>

  <article data-trustlytics-content-block="Schritt 2: Blöcke markieren">
    ...
  </article>

</body>

Warum wir das genau so machen:

  1. Der Seitenname in dem <body> enthält den Artikeltitel. Damit wissen wir später: Diese Auswertung gehört zum Artikel «Inhalte einrichten». Bei 100 Support-Artikeln wäre «Supportartikel» allein nutzlos.
  2. Jeder Abschnitt ist ein eigener Block. So sehen wir nicht nur, ob jemand die Seite öffnet, sondern auch, wie weit er liest. Wenn 90 % den Einstieg sehen, aber nur 30 % bei «Schritt 2» ankommen, wissen wir, wo wir nachbessern müssen.
  3. Die Blocknamen sind in normaler Sprache geschrieben. Kein block_1, kein section-a. Wenn wir in zwei Monaten die Auswertung öffnen, verstehen wir sofort, welcher Abschnitt gemeint ist.

Was zählt als «Block gesehen»?

Trustlytics nutzt den Industriestandard für Werbe-Sichtbarkeit:

  • Ein Block gilt als gesehen, wenn er zu mindestens 50 % im sichtbaren Bereich des Besuchers liegt.
  • Und dort mindestens 1 Sekunde bleibt.

Schnelles Durchscrollen zählt also nicht. Pro Seitenaufruf wird jeder Block nur einmal als gesehen gezählt, auch wenn der Besucher rauf und runter scrollt.

Was zählt als «Klick auf einen Block»?

Sobald Ihr Besucher in einen markierten Block klickt und dabei einen Link trifft, speichert Trustlytics das als Interaktion. Wir merken uns den Namen des Blocks und das Ziel, zu dem der Link führt.

Hat ein Block mehrere Links (Titel-Link plus «Weiterlesen»-Button), wird jeder Klick mit seinem jeweiligen Ziel einzeln gemessen.

Spezialfall: Klick ohne klassischen Link

Wenn Ihr Block keinen <a>-Link enthält, sondern beim Klick ein Modal öffnet oder per JavaScript navigiert, legen Sie das Klick-Ziel selbst fest:


<div data-trustlytics-content-block="Newsletter-Anmeldung"
     data-trustlytics-content-target="newsletter-modal">
  <h2>Newsletter abonnieren</h2>
  <button>Jetzt anmelden</button>
</div>

Mit data-trustlytics-content-target="newsletter-modal" zählt jeder Klick irgendwo im Block als Interaktion mit dem Ziel «newsletter-modal». Den Wert dürfen Sie frei wählen.

Spezialfall: Block umbenennen, ohne Daten zu verlieren

Wenn Sie WordPress, Drupal oder Typo3 einsetzen und Blocknamen später ändern wollen, ohne die Historie zu verlieren, setzen Sie eine stabile ID:


<article data-trustlytics-content-block="Blog Titel A"
         data-trustlytics-content-block-id="post-1234">
  ...
</article>

Solange data-trustlytics-content-block-id="post-1234" gleich bleibt, führt Trustlytics die Daten zusammen. Auch dann, wenn Sie den Namen später von «Blog Titel A» auf «Blog Post A» ändern.

Ohne diese ID gilt der Blockname als Identität. Eine Umbenennung erzeugt dann einen neuen Block-Eintrag, und die alten Zahlen laufen unter dem alten Namen weiter.

Regeln und Limits

Was Regel
Gruppenname (im <body>)
data-trustlytics-content="XYZ"
maximal 120 Zeichen, beliebige Sprache
Blockname
data-trustlytics-content-block="XYZ"
maximal 120 Zeichen, beliebige Sprache
Blockziel (optional)
data-trustlytics-content-target="XYZ"
maximal 60 Zeichen, beliebige Zeichen
Block ID (optional)
data-trustlytics-content-block-id="XYZ"
maximal 60 Zeichen, beliebige Zeichen
Blöcke pro Seitenaufruf maximal 200 (Anti-Spam-Schutz)

So prüfen Sie, ob es funktioniert

  1. Markierungen im HTML setzen (Schritt 1 und Schritt 2).
  2. Änderung auf Ihrer Webseite speichern.
  3. Webseite in einem neuen Browser-Fenster öffnen.
  4. Über die Blöcke scrollen und auf einen klicken.
  5. Eins bis zwei Minuten warten.
  6. In Trustlytics zum Bereich «Inhalte» wechseln.
  7. Im Dropdown Ihren Gruppen-Namen wählen.

Die Blöcke sehen Sie nun in der Heatmap.

Sie sehen nichts? Meistens ist das Attribut falsch geschrieben oder die Änderung wurde nicht gespeichert. Schauen Sie nochmals in Ruhe drüber.

Tipps für die Namenswahl

  • Verständliche Begriffe benutzen. «Hero-Bereich» ist besser als «div1».
  • Leerzeichen und Umlaute sind bei Gruppen- und Blocknamen erlaubt. «Blog Übersicht» funktioniert problemlos.
  • Konsistent bleiben. Wenn Sie auf Seite A einen Block «Newsletter» nennen und auf Seite B «Newsletter-Anmeldung», sind das für Trustlytics zwei verschiedene Blöcke. Das kann gewollt sein. Oder ein Versehen.
  • Pro Seite eindeutig. Geben Sie jedem Block auf der gleichen Seite einen eigenen Namen. Sonst rechnet Trustlytics mehrere Blöcke zusammen. (Ausser Sie wollen genau das.)

Wann ist Inhalts-Tracking sinnvoll?

  • Blog-Übersichten mit vielen Post-Previews. Welche Artikel werden geklickt, welche bleiben unbeachtet?
  • Landing-Pages. Wird Ihre Hero-Sektion gesehen? Schaffen es Besucher überhaupt bis zur Preisliste? Oder steigen sie vorher aus?
  • Lange Artikel. Markieren Sie Einleitung, Mittelteil, Schluss und Call-to-Action. So erkennen Sie, bis wohin Ihre Leser tatsächlich lesen.
  • Produktseiten. Bildergalerie, Beschreibung, Preisbox, Bewertungen. Welche Sektion zieht die meiste Aufmerksamkeit?

Häufige Fehler

data-trustlytics-content im <body> vergessen.
Trustlytics aktiviert das Inhalts-Tracking dann nicht. Prüfen Sie via Rechtsklick auf der Seite, «Element untersuchen», ob das Attribut wirklich am <body>-Tag steht.

Mehrere Blöcke mit demselben Namen auf derselben Seite.
Trustlytics fasst die zu einem Block zusammen. Wollen Sie sie getrennt sehen, vergeben Sie unterschiedliche Namen. Oder Sie nutzen data-trustlytics-content-block-id mit verschiedenen IDs.

Block-Markierung an einem leeren Container.
Das Element wird zwar getrackt, aber die Sichtbarkeitsmessung wird wenig aussagekräftig. Markieren Sie immer den Container des tatsächlich sichtbaren Inhalts.

Blöcke in einem Iframe.
Inhalte in Iframes (zum Beispiel eingebettete Videos von YouTube oder Werbung von Drittanbietern) lassen sich technisch nicht messen.

Häufige Fragen

Werden Bots gezählt?
Nein. Crawler von Google, Bing, ChatGPT und Co. erkennen wir automatisch. Die tauchen in Ihren Statistiken nicht auf.

Wie genau ist die Messung?
Jede Impression und jeder Klick werden gespeichert. Der aktuelle Tag wird live ausgewertet, die Werte vom Vortag erscheinen final am Morgen danach.

Funktioniert das auch mit React, Vue oder Next.js?
Ja. Die Attribute funktionieren in jedem Framework. Setzen Sie sie einfach im JSX oder Template am entsprechenden Element, gleich wie in normalem HTML.

Was, wenn ich ein Block-Attribut entferne?
Ab dem Moment wird der Block nicht mehr getrackt. Bereits gesammelte Daten bleiben in Ihren Berichten erhalten.

Was, wenn ich einen Block-Namen ändere?
Ohne data-trustlytics-content-block-id sieht Trustlytics das als neuen Block. Mit ID läuft die Historie weiter.

Wie verhält sich das auf Mobile gegenüber Desktop?
Trustlytics misst beides getrennt. Blöcke, die auf Desktop nebeneinanderstehen und auf Mobile untereinander, erscheinen in der Auswertung pro Gerät korrekt. Sie wechseln via Tabs zwischen Desktop, Tablet und Mobile.

Was ist mit Blöcken, die per JavaScript nachgeladen werden?
Trustlytics erkennt auch dynamisch nachgeladene Blöcke automatisch. Solange sie das data-trustlytics-content-block-Attribut tragen.

War dieser Artikel hilfreich?