Video ist in Arbeit. Bis dahin führt Sie die Anleitung sicher ans Ziel.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
So finden Sie den Datenexport
Klicken Sie in der obere Menüleiste auf « (Einstellungen)».
Links öffnet sich das Menü Einstellungen. Wählen Sie dort «Datenexport».
Die Seite Datenexport öffnet sich.
Wann sich ein Export lohnt
Diese Seite brauchen Sie nicht jede Woche. Es gibt aber Momente, in denen sie plötzlich sehr wichtig wird:
- Sie denken über einen Wechsel nach. Ein anderes Werkzeug, ein anderer Anbieter, ein anderes Vorgehen. Mit dem Export nehmen Sie Ihre gesamte Historie mit, statt bei null anzufangen.
- Sie brauchen eine Auswertung, die es so nicht gibt. Die Geschäftsleitung möchte eine bestimmte Tabelle, ein Kunde eine bestimmte Zusammenstellung. Aus der CSV bauen Sie sich genau das, ohne Umwege.
- Sie legen ein eigenes Backup an. Einmal pro Quartal ein Archiv auf die eigene Festplatte, und Ihre Zahlen liegen doppelt. Kostet fünf Minuten.
- Jemand fragt nach Ihren Daten. Ihre IT, die Revision, ein Datenschutzverantwortlicher. Statt Erklärungen liefern Sie die Dateien.
Export starten
Sie sehen ein kleines Formular mit zwei Datumsfeldern. Mehr braucht es nicht:
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Von | Der erste Tag des Zeitraums, den Sie herunterladen möchten. |
| Bis | Der letzte Tag des Zeitraums. |
Ein paar Grenzen sind eingebaut, damit nichts schiefgeht:
- Maximal ein Jahr pro Export. Brauchen Sie mehr, machen Sie einfach einen zweiten Export mit einem verschobenen Zeitraum.
- Das Startdatum reicht nur so weit zurück, wie Trustlytics Daten für Ihre Webseite hat. Vor dem ersten Tag Ihres Trackings gibt es nichts zu holen.
- Das Enddatum ist auf heute begrenzt. In die Zukunft kann niemand messen.
Ein Klick auf Export starten stellt Ihren Auftrag in die Warteschlange. Sie bleiben auf der Datenexport-Seite und sehen eine Erfolgs-Meldung.
Was passiert dann?
Sie müssen nicht warten und zuschauen. Trustlytics arbeitet im Hintergrund, und die Statusanzeige auf der Seite hält Sie auf dem Laufenden:
- Sofort: Ihr Auftrag steht in der Warteschlange. Status: In Warteschlange.
- Innerhalb von fünf Minuten: Trustlytics beginnt, das Archiv zu packen. Status: Wird erstellt.
- Nach ein bis drei Minuten: Die ZIP-Datei ist fertig. Sie bekommen eine E-Mail mit dem Download-Link. Auf der Seite steht dann: Fertig.
Sie können die Seite ruhig verlassen und später zurückkommen. Die E-Mail erreicht Sie, sobald alles bereitliegt.
Download
Der Download läuft ausschliesslich über die E-Mail. Auf der Datenexport-Seite selbst gibt es keinen Knopf dafür, auch wenn dort «Fertig» steht. Klicken Sie also den Link in der E-Mail. Er ist ab dem Moment der Fertigstellung 24 Stunden gültig. Innerhalb dieser 24 Stunden laden Sie die Datei so oft herunter, wie Sie möchten, auch auf mehrere Geräte.
Was nach den 24 Stunden geschieht:
- Der Link funktioniert nicht mehr.
- Die ZIP‑Datei wird automatisch von unseren Servern gelöscht.
- Brauchen Sie sie danach noch einmal, fordern Sie einfach einen neuen Export an.
Warum so knapp bemessen? Weil Ihre Daten bei uns nicht länger herumliegen sollen als nötig.
Was steckt im ZIP-Archiv?
Wenn Sie das Archiv entpacken, finden Sie eine aufgeräumte Ordnerstruktur. Ganz oben liegt eine README.txt, eine einfache Textdatei, die jede weitere Datei erklärt. Wenn Sie also nicht wissen, was in welcher Tabelle steht, lesen Sie zuerst dort nach.
trustlytics-export-<datum>-<hash>.zip
├── README.txt ← Erklärung aller Dateien + Schema
├── account/
│ └── trustlytics-account.json ← Konto + Einstellungen
└── analytics/
├── tracking_visits.csv ← Alle Besuche
├── tracking_actions.csv ← Alle Aktionen (mit URL-Pfad)
├── tracking_urls.csv ← URL-Liste
├── tracking_content_blocks.csv ← Inhaltsblock-Liste
├── tracking_content_layouts.csv ← Layout-Snapshots
├── goal_conversions.csv ← Ziel-Konversionen
├── agg_daily_site.csv ← Site-Tagesaggregat
├── agg_hourly_site.csv ← Site-Stundenaggregat
├── agg_daily_pages.csv ← Seiten pro Tag
├── agg_daily_entrypages.csv ← Einstiegsseiten
├── agg_daily_exitpages.csv ← Ausstiegsseiten
├── agg_daily_outlinks.csv ← Externe Links
├── agg_daily_downloads.csv ← Downloads
├── agg_daily_geo.csv ← Geo-Daten
├── agg_daily_device.csv ← Geräte
├── agg_daily_software.csv ← Browser / OS
├── agg_daily_referrer.csv ← Verweis-Quellen
├── agg_daily_search_keywords.csv ← Suchbegriffe
├── agg_daily_websites_ref.csv ← Verweisende Webseiten
├── agg_daily_social.csv ← Soziale Netzwerke
├── agg_daily_campaigns.csv ← Kampagnen
├── agg_daily_channels.csv ← Akquisitions-Kanäle
├── agg_daily_contents.csv ← Inhaltsblock-Metriken
├── agg_daily_content_pageviews.csv ← Inhaltsblock-Reichweite
├── agg_daily_goals.csv ← Ziel-Statistiken
├── agg_daily_events.csv ← Ereignisse
├── agg_daily_searches.csv ← Suche
└── agg_daily_gsc_*.csv ← Google Search Console (wenn verbunden)
Kurz gesagt: Ihre Stammdaten und Einstellungen als JSON, Ihre Analytics-Zahlen als CSV. Die Dateien, die mit agg_daily_ beginnen, enthalten fertig zusammengerechnete Tageswerte, sortiert nach Thema. Genau die brauchen Sie in den meisten Fällen. Die Dateien mit tracking_ enthalten die Rohdaten, also jeden einzelnen Besuch und jede einzelne Aktion. Die sind deutlich grösser und nur dann interessant, wenn Sie wirklich tief graben möchten. Die Google Search Console-Dateien liegen nur dann im Archiv, wenn Sie die Verbindung eingerichtet haben.
30 Dateien sind viel. Die folgende Zuordnung führt Sie schneller zum Ziel:
| Sie möchten wissen | Datei |
|---|---|
| Wie viele Besuche und Besucher pro Tag | agg_daily_site.csv |
| Zu welchen Tageszeiten am meisten los ist | agg_hourly_site.csv |
| Welche Seiten am besten laufen | agg_daily_pages.csv |
| Über welche Kanäle die Besucher kamen | agg_daily_channels.csv |
| Aus welchen Ländern und Orten | agg_daily_geo.csv |
| Handy oder Computer | agg_daily_device.csv |
| Ob Ihre Ziele erreicht wurden | agg_daily_goals.csv |
| Jeden einzelnen Besuch im Detail | tracking_visits.csv |
agg_daily_site.csv an. Diese Datei ist klein, übersichtlich und zeigt Ihnen sofort, ob der Export das enthält, was Sie erwartet haben. Erst danach lohnt sich der Blick in die grösseren Tabellen.Format
Damit Sie die Dateien überall problemlos öffnen können:
- JSON: UTF-8, eingerückt und mit lesbaren Umlauten. Öffnet sich sauber in jedem Texteditor.
- CSV: UTF-8 mit BOM, damit Excel die Umlaute richtig anzeigt. Als Trennzeichen dient das Komma, die Anführungszeichen folgen dem Standard RFC 4180.
- Datum und Zeit: durchgehend im Format ISO 8601 (
YYYY-MM-DD HH:MM:SS).
Und noch eine Warnung, die schon manchen Abend gekostet hat: Excel verwandelt Zahlenkolonnen gern eigenmächtig in Datumsangaben. Prüfen Sie deshalb nach dem Import kurz eine Spalte mit Zahlen. Sieht dort etwas nach einem Datum aus, das keines sein sollte, setzen Sie das Spaltenformat beim Import von Anfang an auf «Text».
Grenzen im Überblick
Ein paar Grenzen, damit alles ruhig und sicher läuft:
| Grenze | Wert |
|---|---|
| Zeitraum pro Export | max. 1 Jahr |
| Offene Exporte gleichzeitig | max. 1 pro Benutzer |
| Exporte pro Tag | max. 5 |
| Download-Link gültig | 24 Stunden ab Fertigstellung |
| Mehrfacher Download innerhalb 24 h | unbegrenzt |
Zur Einordnung: Fünf Exporte pro Tag reichen für fünf Jahre Geschichte an einem Nachmittag. Und weil immer nur ein Auftrag gleichzeitig läuft, warten Sie kurz, bis der erste fertig ist, bevor Sie den nächsten starten.
Datenschutz
Auch beim Export bleiben wir streng. Die Analytics-Daten sind bereits anonymisiert, bevor sie in Ihrem Archiv landen:
- Anonymisierte IP-Adressen. Das letzte Stück der Adresse (bei IPv6 das Suffix) ist entfernt. So lässt sich niemand einer einzelnen Person zuordnen.
- Ein täglich wechselnder Besucher-Hash. Ein Besucher bekommt pro Tag eine anonyme Kennung (SHA256), die am nächsten Tag neu vergeben wird. Über mehrere Tage lässt sich also niemand wiedererkennen.
Und Passwörter oder Zugangsdaten zu verbundenen Diensten? Kommen nirgends mit. Die bleiben, wo sie hingehören.
Was das für Sie praktisch bedeutet: Sie können dieses Archiv weitergeben, ohne die Privatsphäre Ihrer Besucher zu verletzen. An Ihre Agentur, an einen Berater, an einen neuen Anbieter. Personenbezogene Daten Ihrer Besucher stecken nicht darin, weil Trustlytics sie niemals erhebt. Ein Detail bleibt allerdings: Im Konto-JSON stehen Ihre eigenen Angaben, also Profil, Rechnungen und Ihr Aktivitätsprotokoll. Diesen Teil würde ich nicht ungeprüft aus der Hand geben.
Was bringt mir das?
Viele Analyse-Werkzeuge halten Ihre Daten fest. Sie dürfen filtern, sortieren und sich hübsche Diagramme ansehen, aber die Zahlen selbst in die Hand nehmen? Nicht vorgesehen. Und wer wechseln möchte, lässt seine Geschichte zurück. Nicht mit Trustlytics: Genau das ist der Grund, warum diese Seite existiert.
- Ihre Daten sind wirklich Ihre. Nicht als Versprechen auf einer Werbeseite, sondern als Datei auf Ihrer Festplatte. Der Unterschied wird an dem Tag spürbar, an dem Sie sie benötigen.
- Sie bleiben unabhängig. Kein Anbieter kann Sie mit Ihren eigenen Zahlen unter Druck setzen. Auch wir nicht.
- Sie sind nicht auf unsere Berichte beschränkt. Was in Trustlytics nicht als Ansicht existiert, bauen Sie sich in Excel, Power BI oder einem anderen Werkzeug selbst zusammen.
- Sie brauchen niemanden dafür. Kein Ticket, keine Freigabe, keine Wartezeit. Sie klicken, Trustlytics packt und liefert.
Und ganz nebenbei ist solch ein Export das ehrlichste Versprechen, das ein Anbieter geben kann. Wer den Weg nach draussen offenlässt, muss darauf setzen, dass Sie freiwillig bleiben.
Häufige Fragen
Kann ich mehrere Jahre Daten in einem Export bekommen?
Nein, maximal ein Jahr pro Export. Für zwei Jahre machen Sie einfach zwei Exporte mit verschobenem Zeitraum und legen die Dateien danach zusammen.
Kann ich nur einen bestimmten Bericht exportieren?
Nein. Das Archiv enthält immer das komplette Paket. Sie wählen nur den Zeitraum, nicht den Inhalt. Das klingt nach viel, ist aber praktischer: Sie müssen nicht im Voraus wissen, welche Zahl Sie später brauchen. Nehmen Sie im Archiv einfach die Datei, die zu Ihrer Frage passt, die Zuordnung dazu steht weiter oben.
Wieso ist der Link nur 24 Stunden gültig?
Aus Datenschutz-Gründen. Ihre fertige ZIP-Datei soll nicht länger als nötig auf unseren Servern liegen. Innerhalb der 24 Stunden laden Sie sie so oft herunter, wie Sie mögen. Danach wird sie automatisch gelöscht, und Sie fordern bei Bedarf einen neuen Export an.
Ich habe keine E-Mail bekommen. Was jetzt?
Schauen Sie zuerst in den Spam-Ordner, dort landen solche Nachrichten am häufigsten. Prüfen Sie danach die Status-Anzeige auf der Datenexport-Seite. Steht dort «Fertig», ist Ihr Archiv bereit und nur die E-Mail hat sich verlaufen. Steht dort «In Warteschlange» oder «Wird erstellt», läuft der Auftrag noch. Warten Sie in diesem Fall einfach ein paar Minuten.
Mein Export ist fehlgeschlagen. Was nun?
Schauen Sie zuerst in die Status-Anzeige auf der Datenexport-Seite. Steht dort Fehler, fahren Sie mit der Maus über das Info-Symbol, dann sehen Sie den Grund. Versuchen Sie es danach noch einmal, oft war es nur ein Aussetzer. Bleibt der Fehler, melden Sie sich beim Support und nennen Sie uns den gewählten Zeitraum und die angezeigte Meldung. Damit finden wir die Ursache schneller.
Was steckt im Konto-JSON drin?
Ihr Profil, Ihre hinterlegte Webseite, Verträge, Rechnungen, die verbundenen Dienste (ohne Passwörter oder Schlüssel), dazu Ihre Dashboards, Berichte, Kampagnen und Ziele. Und ein Aktivitäts-Protokoll Ihrer eigenen Handlungen samt Login-Versuchen.
Sind meine Passwörter im Export?
Nein. Passwörter sind nirgends im Archiv. Auch die Zugangsdaten zu verbundenen Diensten (etwa ASPSMS oder Google Search Console) bleiben aussen vor.
Wie gross ist eine typische ZIP-Datei?
Bei einer aktiven Webseite mit rund 100'000 Besuchen über 90 Tage etwa 5 bis 20 MB. Bei sehr viel Verkehr kann ein Jahres-Export auf gegen 100 MB anwachsen.
Womit öffne ich eine CSV-Datei?
Mit jedem Tabellenprogramm: Excel, LibreOffice Calc, Numbers auf dem Mac oder Google Sheets. Wichtig ist nur der Weg über den Import statt den Doppelklick, sonst stimmen die Spalten möglicherweise nicht. Wie das geht, steht oben im Abschnitt Format. Die JSON-Datei öffnen Sie mit einem beliebigen Texteditor, sie ist aber eher für technische Zwecke gedacht.
Auf der Seite steht «Fertig», aber ich finde keinen Download-Knopf.
Den gibt es dort auch nicht. Der Link kommt ausschliesslich per E-Mail. Fehlt die Nachricht, schauen Sie zuerst in den Spam-Ordner. Bleibt sie verschwunden, starten Sie einen neuen Export, das ist der schnellste Weg.
Kann ich den Export automatisieren?
Nein. Der Datenexport ist eine manuelle Funktion, die Sie selbst anstossen. Wann und wie oft, entscheiden Sie.
Sehen die Zahlen im Export genau gleich aus wie in meinen Berichten?
In den meisten Fällen ja. Kleine Abweichungen kann es geben, weil die agg_daily_*-Dateien fertig zusammengerechnete Tageswerte sind, während Sie im Bericht manchmal noch feiner filtern. Für den Abgleich nehmen Sie am besten diese Dateien, sie entsprechen der Logik Ihrer Berichte.
Muss ich vor einer Kündigung exportieren?
Ja, das ist der sichere Weg. Machen Sie den Export, solange Ihr Zugang noch aktiv ist. Danach kommen Sie nicht mehr an die Daten heran, und niemand kann sie nachträglich für Sie zusammenpacken. Nehmen Sie sich die zehn Minuten, sie sind gut investiert.