Video ist in Arbeit. Bis dahin führt Sie die Anleitung sicher ans Ziel.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
So finden Sie den Bericht Zeiten
Klicken Sie im Seitenmenü auf «Besucher».
Es öffnet sich ein Untermenü. Wählen Sie dort «Zeiten».
Der Bericht Zeiten öffnet sich.
Wann Sie hier hinschauen sollten
Immer dann, wenn Sie sich fragen: Wann soll ich eigentlich aktiv werden? Nicht woher Ihre Besucher kommen oder was sie anklicken, sondern rein zeitlich: welche Stunde, welcher Wochentag, welche Zeitzone.
Genau richtig, wenn Sie so etwas entscheiden wollen: Wann schicke ich den Newsletter raus, damit er nicht im Posteingang untergeht? An welchem Tag lohnt sich der Social-Media-Post am meisten? Sind meine Besucher eher Büroleute von neun bis fünf oder Feierabend-Surfer? Für solche Fragen ist der Zeiten-Bericht Ihr Werkzeug.
Der Bericht besteht aus vier Karten. Welchen Zeitraum Sie dabei anschauen, richtet sich immer nach der Datumsauswahl oben.
Besucher-Zeitzonen
Hier sehen Sie, aus welchen Zeitzonen Ihre Besucher kommen: die Top 7 plus ‹Andere›, als Kreisdiagramm.
Klingt technisch, zahlt sich aber aus, sobald Sie über die Landesgrenze hinaus arbeiten. Kommt ein guter Teil Ihres Verkehrs zum Beispiel aus US-Zeitzonen, dann heisst das: Wenn bei Ihnen in der Schweiz gerade Feierabend ist, fangen die drüben erst an. Ihre Inhalte sollten also auch dann frisch und erreichbar sein, wenn Sie längst schlafen.
Für ein Publikum aus einem einzigen Land ist diese Karte schnell erzählt: Fast alles landet in derselben Zeitzone. Und das ist völlig in Ordnung.
Wochentag-Vergleich
Hier stellen wir die Wochentage nebeneinander, als Balkendiagramm. Der hervorgehobene Balken zeigt Ihnen jeweils den besten Tag auf einen Blick.
Oben rechts wählen Sie über vier Symbol-Schaltflächen, welche Kennzahl verglichen wird:
| Symbol | Kennzahl | Was Sie damit sehen |
|---|---|---|
| Besuche | an welchem Tag am meisten los ist (Standard). | |
| Aufenthaltsdauer | wann Besucher am längsten bleiben | |
| Absprungrate | an welchem Tag am schnellsten wieder weggeklickt wird | |
| Aktionen pro Besuch | wann Ihre Besucher am aktivsten sind |
Tagesverlauf
Diese Karte zeigt die Besuche pro Stunde, sauber getrennt nach Werktagen (Mo. bis Fr.) und Wochenende (Sa. und So.). So erkennen Sie, ob sich Ihre Besucher unter der Woche anders verhalten als am Wochenende. Meistens tun sie das.
Oben rechts schalten Sie zwischen zwei Ansichten um:
| Symbol | Ansicht | Was Sie sehen |
|---|---|---|
| Tabelle | die Summe je Stunde | |
| Diagramm | der Durchschnitt je Stunde als Linien |
In der Tabelle können Sie zusätzlich auf eine Spaltenüberschrift klicken (Stunde, Werktage oder Wochenende), um die Liste zu sortieren.
Über dem Diagramm sehen Sie zwei Linien: blau für Werktage, orange fürs Wochenende. Klicken Sie auf eine davon, blenden Sie sie ein oder aus. So vergleichen Sie zum Beispiel nur die Werktage untereinander oder schauen sich das Wochenende separat an.
Besucher-Heatmap
Das ist das Herzstück des Berichts. Eine Übersicht nach Wochentag und Stunde: Je dunkler eine Zelle, desto mehr Besuche fanden zu dieser Zeit statt. Ihre Hochbetrieb-Fenster leuchten Ihnen förmlich entgegen, ganz ohne dass Sie eine Zahl lesen müssen.
Webseiten-Zeit oder Besucher-Zeit?
Oben rechts schalten Sie zwischen zwei Modi um:
| Symbol | Modus | Bedeutung |
|---|---|---|
| Webseiten-Zeit | Alle Zeiten in Ihrer eigenen Zeitzone. | |
| Besucher-Zeit | Die Zeiten aus Sicht des Besuchers, also dessen lokale Uhrzeit. |
Der Unterschied wird wichtig, sobald Sie internationalen Verkehr haben. In der Webseiten-Zeit sehen Sie, wann bei Ihnen die Uhr wie viel schlägt. In der Besucher-Zeit sehen Sie, wann es beim Besucher vor Ort so weit ist. Für den Versandzeitpunkt eines Newsletters ist oft die Besucher-Zeit die ehrlichere Antwort.
Automatische Erkenntnisse
Und jetzt der Teil, der Ihnen Arbeit abnimmt. Unter der Heatmap fasst Trustlytics die wichtigsten Muster von selbst in klaren Sätzen zusammen. Sie müssen nichts suchen, wir sagen es Ihnen direkt:.
- Spitzenzeit und stillste Zeit (Wochentag plus Uhrzeit)
- Werktag gegen Wochenende (Besuche pro Tag im Vergleich)
- Mittag-Loch (der Rückgang zwischen 12 und 13 Uhr)
- Bürozeit-Anteil (wie viele Besuche zwischen 08 und 18 Uhr fallen, ein starker Hinweis auf B2B)
- Feierabend-Aktivität (oft eine richtig gute Newsletter-Zeit)
- Stärkster Wochentag (sein Anteil am ganzen Wochen-Verkehr)
Typische Aha-Momente
Und jetzt der Teil, der Ihnen im Alltag am meisten bringt:
- Ihr Newsletter kommt zur falschen Zeit. Sie verschicken jeden Morgen um neun, mitten im Arbeitsstress. Die Heatmap aber zeigt: Ihre Besucher sind erst abends ab 20 Uhr richtig da. Kein Wunder, dass die Öffnungsrate schwächelt. Sie verschieben den Versand auf den Abend und plötzlich wird gelesen.
- Sie dachten, Sie machen B2C, aber die Zahlen sagen B2B. Der Bürozeit-Anteil liegt bei über 80 Prozent, am Wochenende passiert fast nichts. Das ist keine Freizeit-Zielgruppe, das sind Menschen am Arbeitsplatz. Diese Erkenntnis verändert, wie und wann Sie ansprechen.
- Ein einzelner Wochentag sticht heraus. Jeden Dienstag geht es steil nach oben. Vielleicht wirkt da ein wiederkehrender Post, ein Meeting-Tag Ihrer Kunden oder eine Gewohnheit Ihrer Branche. Egal was dahintersteckt: Diesen Tag sollten Sie ab jetzt gezielt bespielen.
- Das Mittag-Loch verrät Ihre Zielgruppe. Zwischen 12 und 13 Uhr bricht der Verkehr ein. Das passt zu Leuten mit geregelter Mittagspause, also eher Büro als Sofa. Ein kleines Detail, das ein grosses Bild zeichnet.
Was bringt mir das?
Der Zeiten-Bericht beantwortet eine einzige, aber teure Frage: Wann soll ich aktiv werden?
- Newsletter und Posts richtig planen. Verschicken Sie zur Spitzenzeit oder am stärksten Wochentag, statt aufs Geratewohl.
- B2B oder Freizeit? Bürozeit-Anteil und Wochenend-Verhalten verraten es, ohne dass Sie raten müssen.
- Feierabend nutzen. Wenn abends viel los ist, ist das Ihre goldene Versand-Zeit.
- International denken. Die Zeitzonen zeigen, ob Sie Ihre Inhalte auch für andere Weltgegenden bereithalten sollten.
Der Zeiten-Bericht sagt Ihnen, wann Ihre Besucher da sind. Und genau daran hängt, ob Ihre Botschaft ankommt oder im Rauschen untergeht.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Webseiten-Zeit und Besucher-Zeit?
Webseiten-Zeit rechnet alles in Ihre eigene Zeitzone um, so wie die Uhr bei Ihnen im Büro tickt. Besucher-Zeit zeigt die Uhrzeit aus Sicht des Besuchers vor Ort. Haben Sie nur schweizerischen Verkehr, sind beide fast identisch. Bei internationalem Publikum lohnt sich der Wechsel.
Warum ist die Schaltfläche «Besucher-Zeit» ausgegraut?
Weil dafür genügend Live-Daten nötig sind. Am Anfang sammeln wir noch. Sobald genug zusammengekommen ist, lässt sich der Modus umschalten.
Woher kennt Trustlytics die Zeitzone meiner Besucher?
Über die technische Zeiteinstellung des Geräts und die Herkunft der Verbindung, nicht über persönliche Daten. Sie sehen, aus welcher Zeitzone jemand kommt, aber nie, wer diese Person ist. Sie zählen Uhrzeiten, keine Menschen.
Warum zeigt die Tabelle im Tagesverlauf die Summe, das Diagramm aber den Durchschnitt?
Damit der Vergleich fair bleibt. Es gibt in fast jedem Zeitraum mehr Werktage als Wochenendtage. Bei Summen läge die Werktag-Linie darum immer oben, ganz egal, wie aktiv das Wochenende wirklich war. Der Durchschnitt gleicht das aus.
Warum sehe ich keine Wochenend-Daten?
Vermutlich enthält Ihr gewählter Zeitraum keine Samstage oder Sonntage. Wählen Sie oben einfach einen etwas längeren Zeitraum, dann füllt sich auch die Wochenend-Spalte.
Nach welcher Zeit richten sich die Auswertungen?
Nach der Datumsauswahl oben und nach Ihren persönlichen Einstellungen, also welcher Tag Ihre Woche beginnt und ob Sie die 24-Stunden- oder die 12-Stunden-Anzeige bevorzugen.