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Bericht Sichtbarkeit

Bevor ein Besucher Ihre Webseite überhaupt öffnet, passiert etwas anderes: Er sucht. Tippt ein paar Wörter ein, überfliegt eine Liste, entscheidet sich für einen Eintrag. Der Bericht Sichtbarkeit zeigt Ihnen genau diesen Moment davor. Mit welchen Wörtern man Sie findet, wie weit oben Sie stehen und wer Ihnen überhaupt Besucher schickt.

Und weil sich das Suchen gerade verändert, sehen Sie hier auch, welche KI-Bots Ihre Inhalte lesen. Wer heute ChatGPT oder Perplexity fragt statt Google, bekommt eine Antwort aus Texten, die vorher jemand eingesammelt hat. Ob Ihre dazugehören, steht in diesem Bericht.

Video oder Anleitung. Was passt Ihnen besser:

Video ist in Arbeit. Bis dahin führt Sie die Anleitung sicher ans Ziel.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

So finden Sie den Bericht Sichtbarkeit

Klicken Sie im Seitenmenü auf «Akquisition».

So finden Sie den Bericht Sichtbarkeit - Schritt 1 - Trustlytics

Es öffnet sich ein Untermenü. Wählen Sie dort «Sichtbarkeit».

So finden Sie den Bericht Sichtbarkeit - Schritt 2 - Trustlytics

Der Bericht Sichtbarkeit öffnet sich.

So finden Sie den Bericht Sichtbarkeit - Schritt 3 - Trustlytics

Wann Sie hier hinschauen sollten

Suchmaschinenoptimierung bewegt sich langsam. Täglich nachzuschauen, bringt Ihnen nichts, ausser der Versuchung, normales Rauschen für einen Trend zu halten. Diese vier Momente lohnen sich dafür wirklich:

  • Wenn Sie einen Text überarbeitet haben. Neuer Titel, geschärfter Einstieg, mehr Inhalt auf einer Seite? Am SEO-Trend und an den Suchbegriffen erkennen Sie, ob Google es honoriert. Erwarten Sie das Ergebnis aber nicht am nächsten Morgen, sondern nach einigen Tagen bis wenigen Wochen.
  • Wenn die Besucher aus der Suche zurückgehen. Fällt die Kurve, stellt sich die Frage: Stehen Sie tiefer in den Ergebnissen, oder wird schlicht weniger nach Ihrem Thema gesucht? Position und Impressionen geben zusammen die Antwort. Und die ist selten so schlimm, wie sie sich anfühlt.
  • Bevor Sie den nächsten Text schreiben. Der beste Zeitpunkt überhaupt. Hier stehen die Wörter, die Ihre Besucher tatsächlich eingeben. Wer daraus schöpft, statt am Schreibtisch zu erfinden, spart sich Arbeit, die niemand sucht.
  • Einmal im Monat, als kurzer Rundgang. Zehn Minuten genügen. Sie prüfen, ob sich die Ø-Position in die richtige Richtung bewegt, und werfen einen Blick auf die AI-Bots.

Der eine Blick, der sich immer lohnt: Sortieren Sie die Suchbegriffe nach Impressionen und suchen Sie die Zeilen mit einer Position zwischen 5 und 15. Dort ist die Nachfrage schon da, es fehlt nur der Sprung auf die erste Seite. Wer diese Begriffe kennt, weiss für die nächsten Wochen, woran er arbeitet.

Wichtig zuerst: Google Search Console verbinden

Der grösste Teil dieses Berichts holt seine Daten direkt aus Ihrer Google Search Console (kurz: GSC). Das ist Googles kostenloses Werkzeug. Es ist die einzige Stelle, an der festgehalten wird, was Besucher tatsächlich eingetippt haben, bevor sie bei Ihnen gelandet sind. Diese Wörter kennt sonst niemand, auch Trustlytics nicht. Genau darum die Verbindung.

Wichtig: Solange diese Verbindung fehlt, bleiben drei der fünf Boxen leer. Statt Zahlen sehen Sie dort nur den Hinweis «Diese Box benötigt eine verbundene Google Search Console» und einen Button «Jetzt verbinden». Ganz oben auf der Seite erscheint zusätzlich ein Hinweis-Banner.

Wie die Verbindung Schritt für Schritt eingerichtet wird, und wie Sie sie später wieder trennen, steht im Artikel Google Search Console.

Was auch ohne Verbindung läuft

Zwei Boxen benötigen kein Google, weil sie aus Ihrem eigenen Trustlytics-Tracking kommen:

  • Suchmaschinen (welche Suchmaschine Ihnen Besucher schickt)
  • AI-Bots (welche KI-Bots Ihre Seite besuchen)

Diese beiden sehen Sie sofort, auch ganz ohne Google.

Was Ihnen die Verbindung bringt: Ihre echten Google-Zahlen stehen direkt in Trustlytics, neben Ihren Besucherdaten, im gleichen Zeitraum. Kein ständiges Hin und Her zwischen zwei Werkzeugen mehr.

Und was ist mit meinen Daten? Wir fragen bei Google ausschliesslich Lese-Rechte an. An Ihren Einstellungen, Ihren Seiten oder Ihrem Google-Konto ändert Trustlytics nichts. Die abgerufenen Zahlen werden nur für Ihr Konto verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Und Sie sitzen am längeren Hebel: Die Freigabe können Sie jederzeit widerrufen.
Bericht Sichtbarkeit: Google Search Console verbinden - Trustlytics

SEO-Trend (braucht Google)

Diese Box ist Ihr Google-Cockpit. Sie fasst Ihre Sichtbarkeit bei Google in vier Zahlen zusammen und zeigt in einem Diagramm, wohin die Reise geht.

Die vier Kennzahlen

Kennzahl Was sie zeigt Was es Ihnen bringt
Aktuelle Ø-Position Ihre durchschnittliche Position in den Google-Ergebnissen im gewählten Zeitraum. Kleiner ist besser. Position 1 steht zuoberst. Sinkt die Zahl, klettern Sie in der Suche nach vorne. Zur Einordnung: Auf der ersten Google-Seite stehen rund zehn Ergebnisse. Position 11 heisst also Seite 2, und dorthin klickt kaum jemand.
Klicks im Zeitraum Wie oft Besucher aus der Google-Suche auf Ihre Seite geklickt haben. Das ist echter Traffic aus Google. Ihr direkter Ertrag.
Impressionen im Zeitraum Wie oft Ihre Seite in den Google-Ergebnissen angezeigt wurde, auch ohne Klick. Zeigt, wie sichtbar Sie überhaupt sind. Viele Impressionen, wenig Klicks? Dann lohnt sich ein besserer Titel oder Beschreibungstext.
Ø-CTR im Zeitraum Die Klickrate: Anteil der Anzeigen, die zu einem Klick wurden. Verrät, wie überzeugend Ihr Eintrag bei Google ist. Höher heisst: Ihr Titel und Text ziehen. Ein Beispiel: 1000 Impressionen und 30 Klicks ergeben 3 Prozent.
Bericht Sichtbarkeit: SEO-Trend: Die vier Kennzahlen - Trustlytics

Das Diagramm

Rechts oben in der Box sitzt ein Umschalter mit zwei Knöpfen. Er steuert, was das Diagramm darunter zeigt:

  • Position (Standard): Das Diagramm zeigt Ihre durchschnittliche Google-Position über die Zeit. Die Achse ist umgekehrt, Platz 1 liegt also oben. Geht die Linie nach oben, rücken Sie in der Suche nach vorne.
  • Impressionen: Das Diagramm zeigt, wie oft Sie über die Zeit bei Google angezeigt wurden. Hier gilt: nach oben heisst mehr Sichtbarkeit.

Fahren Sie mit der Maus über die Linie, dann sehen Sie zu jedem Tag den genauen Wert.

Der ausgewertete Zeitraum richtet sich immer nach der Datumsauswahl oben. Stellen Sie dort einen anderen Zeitraum ein, passt sich der ganze Bericht sofort an.

Hinweis: Google Search Console liefert Daten mit 2 bis 3 Tagen Verzögerung. Die letzten Tage sehen deshalb immer zu dünn aus oder fehlen ganz. Das ist kein Fehler und passiert in jedem Werkzeug, das mit Google-Daten arbeitet. Beurteilen Sie eine Änderung also nie am Tag danach.
Bericht Sichtbarkeit: SEO-Trend: Das Diagramm: Position - Trustlytics
Bericht Sichtbarkeit: SEO-Trend: Das Diagramm: Impressionen - Trustlytics

Was Sie in den Boxen einstellen können

Die folgenden Boxen zeigen dieselben Daten auf verschiedene Arten. Oben rechts schalten Sie über Symbol-Schaltflächen zwischen den Ansichten um:

Symbol Ansicht Was Sie damit sehen
Tabelle die einfache Liste mit den wichtigsten Zahlen (Standard).
Erweiterte Tabelle dieselbe Liste, aber mit allen Detail-Spalten.
/ Säulendiagramm/Balkendiagramm die Top-Einträge als Säulen bzw. Balken, gut für den schnellen Vergleich (maximal 20).
Kreisdiagramm die Verteilung als Torte, gut, um Anteile zu erkennen (maximal 20).
Hinweis: Suchbegriffe und Suchmaschinen bieten alle vier Ansichten. Suchbegriff zu Seite und AI-Bots haben nur die zwei Tabellen.
Bericht Sichtbarkeit: Einstellungen: Tabelle - Trustlytics
Bericht Sichtbarkeit: Einstellungen: Erweiterte Tabelle - Trustlytics
Bericht Sichtbarkeit: Einstellungen: Säulendiagramm - Trustlytics
Bericht Sichtbarkeit: Einstellungen: Kreisdiagramm - Trustlytics

Dazu noch ein paar Handgriffe, die in jeder Tabelle dieses Berichts gleich funktionieren:

  • Sortieren: Klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift (zum Beispiel «Besuche»), um auf- oder absteigend zu sortieren.
  • Einträge pro Seite: Unten wählen Sie, wie viele Zeilen angezeigt werden (10, 25, 50 oder Alle).
  • Blättern: Bei langen Listen blättern Sie unten durch die Seiten.
Bericht Sichtbarkeit: Sortieren - Trustlytics

Suchbegriffe (braucht Google)

Die Suchbegriffe beantworten die Kernfrage jeder Suchmaschinen-Optimierung: Mit welchen Wörtern findet man Sie bei Google?

Folgende vier Ansichten stehen zur Wahl:

Tabelle (einfach)

Spalte Bedeutung
Suchbegriff Das Wort oder die Wortgruppe, die jemand bei Google eingetippt hat.
Klicks Wie oft dieser Begriff zu einem Klick auf Ihre Seite führte.
Bericht Sichtbarkeit: Suchbegriffe:Tabelle  - Trustlytics

Erweiterte Tabelle

Spalte Bedeutung Was es Ihnen bringt
Suchbegriff Die Google-Suchanfrage.
Klicks Klicks für diesen Begriff. Ihr echter Ertrag pro Begriff.
Impressionen Wie oft Sie für diesen Begriff angezeigt wurden. Zeigt die Nachfrage. Hier wird nach Ihnen gesucht.
CTR Klickrate: Klicks geteilt durch Impressionen. Niedrig trotz vieler Impressionen? Titel und Text für diesen Begriff schärfen.
Position Ihre Ø-Position für diesen Begriff (kleiner ist besser). Begriffe auf Position 5 bis 15 sind Ihre grösste Chance: kleiner Schub, grosse Wirkung.
Bericht Sichtbarkeit: Suchbegriffe: Erweiterte Tabelle - Trustlytics

Balkendiagramm

Die Top-Suchbegriffe als Balken, sortiert nach Klicks (maximal 20 Begriffe). Ideal, um auf einen Blick zu sehen, welche wenigen Begriffe den Löwenanteil Ihrer Klicks bringen. Je länger der Balken, desto mehr Klicks.

Kreisdiagramm

Der Klick-Anteil je Suchbegriff als Tortenstück (maximal 20 Begriffe). Hier zählt nicht die absolute Zahl, sondern der Anteil am Ganzen. Sie sehen sofort, ob Ihre Klicks von einem einzigen Begriff dominiert werden (ein grosses Tortenstück, also Klumpenrisiko) oder gesund auf viele Begriffe verteilt sind.

Was Ihnen das bringt: Sie erkennen sofort, für welche Begriffe Google Sie schon mag. Und Sie sehen, wo mit etwas Feinschliff am meisten drin liegt. Ein besserer Titel, etwas mehr Inhalt, und schon macht ein Begriff auf Position 8 den Sprung nach vorn.

Der schnellste Griff in diese Tabelle: Wechseln Sie in die erweiterte Tabelle und sortieren Sie nach Impressionen absteigend. Suchen Sie dann die Zeilen mit vielen Impressionen, einer Position zwischen 5 und 15 und wenigen Klicks. Das sind Ihre Chancen-Begriffe. Google zeigt Sie dort bereits, die Nachfrage ist da, es fehlt nur der letzte Schritt nach vorn. Ein neuer Begriff von Null auf Seite 1 ist um ein Vielfaches mühsamer.
Bericht Sichtbarkeit: Suchbegriffe: Balkendiagramm - Trustlytics
Bericht Sichtbarkeit: Suchbegriffe: Kreisdiagramm - Trustlytics

Suchmaschinen

Suchmaschine stammt aus Ihrem eigenen Trustlytics-Tracking. Sie zeigt, welche Suchmaschine Ihnen echte Besucher gebracht hat. Google, Bing, DuckDuckGo, Ecosia und Co.

Der Unterschied zu den Suchbegriffen weiter oben: Dort geht es um Google und die eingetippten Wörter. Hier geht es um alle Suchmaschinen und die Besucher, die daraus wurden. Deshalb funktioniert diese Box auch ohne Google-Verbindung.

Folgende vier Ansichten stehen zur Wahl:

Tabelle (einfach)

Spalte Bedeutung
Suchmaschine Name der Suchmaschine.
Besuche Wie viele Besuche von dieser Suchmaschine kamen.
Bericht Sichtbarkeit: Suchmaschinen: Tabelle - Trustlytics

Erweiterte Tabelle

Spalte Bedeutung Was es Ihnen bringt
Name der Suchmaschine.
Besuche Anzahl Besuche von hier. Ihr Volumen je Suchmaschine.
Aktionen Summe aller Aktionen (Seitenaufrufe, Klicks) dieser Besucher. Mehr Aktionen heisst: aktivere Besucher.
Aktionen pro Besuch Aktionen geteilt durch Besuche. Zeigt, wie tief diese Besucher eintauchen.
Aufenthaltsdauer Durchschnittliche Verweildauer. Länger heisst: die Besucher dieser Quelle finden, was sie suchen.
Absprungrate Anteil, der nach einer Seite sofort wieder geht. Hoch heisst: die Quelle bringt eher unpassende Besucher.
Bericht Sichtbarkeit: Suchmaschinen: Erweiterte Tabelle - Trustlytics

Säulendiagramm

Die Top-Suchmaschinen als Säulen, sortiert nach Besuchen (maximal 20). Gut für den schnellen Vergleich: Je länger die Säule, desto mehr Besuche kommen von dieser Suchmaschine. So erkennen Sie auf einen Blick, ob Google fast alles bringt oder ob Bing, Ecosia und Co. spürbar mitmischen.

Kreisdiagramm

Der Besuchs-Anteil je Suchmaschine als Tortenstück (maximal 20). Hier geht es um den Anteil am Ganzen. Sie sehen sofort, wie stark Sie von einer einzigen Suchmaschine abhängen (ein grosses Tortenstück) oder wie breit sich Ihre Besucher auf mehrere Suchmaschinen verteilen.

Was Ihnen das bringt: Google ist nicht alles. Vielleicht schickt Ihnen Bing oder Ecosia mehr oder bessere Besucher, als Sie gedacht haben. Genau das schauen Sie hier schwarz auf weiss nach.

Achten Sie auf die Qualität, nicht nur auf die Menge. Eine kleine Suchmaschine mit 40 Besuchen, langer Aufenthaltsdauer und tiefer Absprungrate kann Ihnen mehr wert sein als 400 Besuche, die nach fünf Sekunden wieder weg sind. Vergleichen Sie in der erweiterten Tabelle deshalb immer Besuche und Absprungrate nebeneinander.

Übrigens: Wenn hier Namen wie «ChatGPT» oder «Perplexity» auftauchen, ist das kein Fehler. Das sind Besucher, die aus einer KI-Antwort heraus auf Ihre Seite geklickt haben. Für uns verhält sich das wie eine Suchmaschine, also steht es hier. Mit den KI-Bots weiter unten hat das nichts zu tun.

Bericht Sichtbarkeit: Suchmaschinen: Säulendiagramm - Trustlytics
Bericht Sichtbarkeit: Suchmaschinen: Kreisdiagramm - Trustlytics

Suchbegriff zu Seite (braucht Google)

Suchbegriff zu Seite verbindet zwei Dinge, die sonst getrennt daherkommen: Welcher Suchbegriff führt auf welche Ihrer Seiten?

Hier gibt es keine Diagramme, nur die zwei Tabellen-Ansichten:

Tabelle (einfach)

Spalte Bedeutung
Suchbegriff Die Google-Suchanfrage.
Zielseite Die genaue Seite Ihrer Webseite, die dafür bei Google erschien.
Klicks Klicks für diese Kombination aus Begriff und Seite.

Erweiterte Tabelle

Zusätzlich zu Suchbegriff, Zielseite und Klicks sehen Sie Impressionen, CTR und Position, jeweils pro Kombination aus Begriff und Seite.

Was Ihnen das bringt: So optimieren Sie gezielt. Sie wissen nicht nur «dieser Begriff bringt Klicks», sondern «und zwar auf diese Seite». Passt der Begriff nicht zur Seite, wissen Sie sofort, wo Sie den Text nachschärfen.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Jemand sucht «Preise» und landet nicht auf Ihrer Preisseite, sondern auf einem Blogartikel von vor zwei Jahren. Google hat sich also für die falsche Seite entschieden. Diese Person klickt kurz herum und geht wieder. Sobald Sie das hier erkennen, kennen Sie die Lösung: die richtige Seite deutlicher auf diesen Begriff ausrichten und intern darauf verlinken. Suchen Sie in dieser Tabelle gezielt nach solchen Fehlpaarungen, das sind die günstigsten Reparaturen überhaupt.
Bericht Sichtbarkeit: Suchbegriff zu Seite: Tabelle - Trustlytics
Bericht Sichtbarkeit: Suchbegriff zu Seite: Erweiterte Tabelle - Trustlytics

AI-Bots

Für die Zukunft ist AI-Bots vielleicht die spannendste Anzeige. Sie zeigt, welche KI-Bots Ihre Webseite besuchen. Also die Programme hinter ChatGPT, Claude, Perplexity, Gemini, Apple Intelligence und weiteren.

Wichtig: Diese Box zählt absichtlich Bots, die sonst überall herausgefiltert werden. Denn genau hier sind sie interessant.

Hier gibt es keine Diagramme, nur die zwei Tabellen-Ansichten:

Tabelle (einfach)

Spalte Bedeutung
Bot Name des KI-Bots (z.B. GPTBot, ClaudeBot).
Anbieter Firma dahinter (z.B. OpenAI, Anthropic, Google).
Besuche Wie oft dieser Bot vorbeigeschaut hat.
Bericht Sichtbarkeit: AI-Bots:Tabelle - Trustlytics

Erweiterte Tabelle

Spalte Bedeutung Was es Ihnen bringt
Bot Name des KI-Bots.
Anbieter Firma dahinter.
Anzahl Crawl-Besuche. Öfter heisst: Ihre Inhalte sind für die KI relevant.
Seitenaufrufe Wie viele Seiten der Bot dabei gelesen hat. Zeigt, wie gründlich er die Website durchgeht.
Eindeutige Seiten Wie viele verschiedene Seiten er besucht hat. Breite Abdeckung heisst: mehr von Ihnen landet potenziell in KI-Antworten.
Zuletzt gesehen Datum und Zeit des letzten Besuchs. Zeigt, ob die KI Sie noch aktiv verfolgt.
Erstmals gesehen Datum und Zeit des ersten Besuchs. Seit wann die KI Sie kennt.

Was Ihnen das bringt: Immer mehr Menschen fragen die KI statt Google. Je öfter diese Bots Ihre Seite lesen, desto wahrscheinlicher tauchen Ihre Inhalte in KI-Antworten auf. AI-Bots ist Ihr Frühwarnsystem für die Suche von morgen.

Bericht Sichtbarkeit: AI-Bots:Erweiterte Tabelle - Trustlytics

Wichtig, nicht verwechseln: AI-Bots sind nicht dasselbe wie AI-Klicks.

Hier geht es um Bots, also die automatischen Programme der KI-Anbieter (zum Beispiel GPTBot von OpenAI oder ClaudeBot von Anthropic), die im Hintergrund Ihre Seiten durchgehen und mitlesen. Es geht nicht um Menschen, die aus einer KI-Antwort auf Ihre Seite klicken. Diese menschlichen Klicks, etwa über ChatGPT, Gemini oder Perplexity, behandeln wir wie eine Suchmaschine. Sie finden diese deshalb weiter oben unter «Suchmaschinen», nicht hier. Es kann also gut sein, dass Sie in «Suchmaschinen» Namen wie «ChatGPT» oder «Perplexity» sehen, während AI-Bots trotzdem leer ist. Das ist kein Fehler, es sind zwei verschiedene Dinge.

Wenn AI-Bots (noch) leer ist, ist das völlig normal. KI-Bots besuchen längst nicht jede Webseite, und schon gar nicht sofort. Kleinere und mittlere Seiten werden von diesen Bots oft erst nach einiger Zeit und seltener angesteuert als grosse, bekannte Portale. Eine leere Liste heisst also nicht, dass etwas falsch läuft. Sie heisst nur, dass bisher noch kein KI-Bot vorbeigeschaut hat. Schauen Sie einfach von Zeit zu Zeit wieder rein: Sobald der erste Bot Ihre Seite liest, erscheint er hier.

Und wenn Sie das gar nicht möchten? Diese Bots halten sich an die Datei robots.txt auf Ihrer Webseite. Dort können Sie einzelne Bots aussperren. Überlegen Sie es sich aber zweimal. Wer heute die KI-Bots aussperrt, taucht morgen in deren Antworten nicht mehr auf. Für die meisten Webseiten ist der Besuch eines KI-Bots eine gute Nachricht, kein Ärgernis.

Typische Aha-Momente

Der Bericht Sichtbarkeit ist oft der Moment, in dem Sie zum ersten Mal schwarz auf weiss sehen, wie Menschen Sie bei Google wirklich finden. Nicht wie Sie glauben, dass man Sie sucht, sondern wie es tatsächlich passiert. Ein paar Muster, die Sie schnell wiedererkennen werden:

  • Der Begriff auf Position 8. In den Suchbegriffen entdecken Sie ein Wort mit vielen Impressionen, aber Position 8 und mageren Klicks. Ein besserer Titel oder etwas mehr Inhalt, und aus «fast sichtbar» werden echte Besucher.
  • Die unterschätzte Suchmaschine. In der Suchmaschinen-Liste merken Sie, dass Bing oder Ecosia länger bleibende Besucher liefern, als Sie dachten. Plötzlich lohnt sich ein zweiter Blick über Google hinaus.
  • Die falsche Zielseite. In «Suchbegriff zu Seite» führt ein wichtiger Begriff auf eine unpassende Seite. Jetzt wissen Sie genau, welche Seite Sie schärfen müssen.
  • Die Wörter, die Sie selbst nie benutzt hätten. Sie nennen es «Vermögensberatung», Ihre Besucher tippen «Geld anlegen Tipps». Solche Begriffe fallen Ihnen am Schreibtisch nie ein, weil Sie zu nah dran sind. Hier stehen sie. Und sie gehören in Ihre Texte, in genau dieser Formulierung.
  • Der erste KI-Bot. Bei den AI-Bots taucht plötzlich «GPTBot» auf. Ein Zeichen, dass Ihre Inhalte den Sprung in die KI-Welt schaffen.

Was bringt mir das?

Der Bericht Sichtbarkeit ist Ihr Kontrollraum für die Frage «Wie gut findet man mich?». Er beantwortet, worum es wirklich geht:

  • Mit welchen Wörtern findet man mich? Die Suchbegriffe zeigen es, inklusive der Chancen-Begriffe, knapp hinter der ersten Seite.
  • Wo lohnt sich der Feinschliff? Viele Impressionen, wenig Klicks heisst: Titel und Text ziehen noch nicht. Das sehen Sie auf einen Blick.
  • Bin ich nur von Google abhängig? Sie sehen sofort, wer sonst noch Besucher schickt.
  • Bin ich schon in der KI angekommen? Bei den AI-Bots erkennen Sie, welche KI Ihre Inhalte bereits liest.

Der eigentliche Wert liegt darin, dass Sie aufhören zu raten. Die meisten Webseiten werden nach Bauchgefühl optimiert: Man schreibt über das, was man selbst für wichtig hält, und hofft. Hier steht dagegen, wonach tatsächlich gesucht wird, und zwar in den Wörtern Ihrer Besucher. Das ist ein Unterschied wie zwischen einer Vermutung und einem Beweis.

Wenn Sie sich nur eine einzige Sache aus diesem Bericht mitnehmen: Nehmen Sie die drei Begriffe mit vielen Impressionen und einer Position zwischen 5 und 15. Schauen Sie nach, auf welche Seite sie führen. Und machen Sie diese Seite besser. Das ist der kürzeste Weg von einer Zahl zu mehr Besuchern.

Kurz: Sie erfahren hier nicht bloss, wie viele Besucher kommen. Sie erfahren, auf welchem Weg sie kommen und wo noch Luft nach oben ist. Genau das macht aus Zahlen konkrete nächste Schritte.

Häufige Fragen

Warum sind drei Boxen leer?
Weil Ihre Google Search Console noch nicht verbunden ist. Klicken Sie in einer der leeren Boxen auf «Jetzt verbinden» oder oben im Hinweis-Banner. Die Einrichtung ist im Artikel Google Search Console beschrieben. Suchmaschinen und AI-Bots sehen Sie auch ohne Verbindung.

Was ist die Google Search Console überhaupt, und kostet sie etwas?
Sie ist Googles kostenloses Werkzeug für Webseitenbetreiber. Google hält darin fest, bei welchen Suchanfragen Ihre Seite erschienen ist, wie oft geklickt wurde und auf welcher Position Sie standen. Sie zahlen dafür nichts. Sie müssen Google nur einmal nachweisen, dass Ihnen die Webseite gehört.

Warum fehlen die letzten ein, zwei Tage bei den Google-Zahlen?
Google liefert seine Daten mit zwei bis drei Tagen Verzögerung. Das ist normal und betrifft jedes Werkzeug, nicht nur Trustlytics.

Warum stimmen die Zahlen nicht exakt mit meiner Search Console überein?
Kleine Abweichungen sind normal. Zum einen zählt Google in seiner eigenen Zeitzone, während Trustlytics Ihre eingestellte Zeitzone verwendet. Zum anderen zeigt Google aus Datenschutzgründen nicht alle Suchbegriffe an. Sehr seltene Anfragen, bei denen sich Rückschlüsse auf einzelne Personen ergäben, lässt Google einfach weg. Die Summe der aufgelisteten Begriffe ist deshalb fast immer kleiner als die Gesamtzahl der Klicks. Das ist kein Zählfehler, sondern Absicht.

Meine Ø-Position ist 12, aber ich finde mich selbst auf Seite 1. Wie geht das?
Weil es ein Durchschnitt über alle Suchbegriffe, alle Geräte und alle Standorte ist. Bei einem Begriff stehen Sie auf Platz 3, bei fünf anderen auf Platz 20. Unter dem Strich kommt 12 heraus. Ausserdem sucht Google für Sie persönlich anders als für einen Fremden, weil er Ihre Seite kennt. Verlassen Sie sich deshalb auf die Zahlen im Bericht und nicht auf Ihre eigene Google-Suche.

Kann Trustlytics über die Google-Verbindung etwas verändern?
Nein. Wir fragen ausschliesslich Lese-Rechte an. Ihre Google-Daten und -Einstellungen bleiben unberührt. Die abgerufenen Zahlen werden nur für Ihr Konto verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Kann ich die Verbindung wieder lösen?
Ja, jederzeit. Wie das geht, steht im Artikel Google Search Console. Zusätzlich können Sie die Freigabe auch direkt in den Sicherheitseinstellungen Ihres Google-Kontos widerrufen, ganz ohne Trustlytics. Danach bleiben die drei Google-Boxen wieder leer, Ihre eigenen Besucherdaten sind davon nicht betroffen.

Ich sehe viele Impressionen, aber kaum Klicks. Was heisst das?
Google zeigt Sie schon oft an, aber Ihr Eintrag überzeugt noch nicht zum Klicken. Meistens liegt es am Titel oder am Beschreibungstext. Schärfen Sie beides, und die Klicks kommen oft von selbst. Ein Nachsatz zur Geduld: Google übernimmt einen neuen Titel nicht sofort. Rechnen Sie mit einigen Tagen bis wenigen Wochen, bis sich das in den Zahlen zeigt.

Ich habe kaum Suchbegriffe, obwohl ich Besucher habe. Woran liegt das?
Vermutlich kommen Ihre Besucher gerade eher direkt oder über andere Kanäle als über die Google-Suche. Ein Blick in die Suchmaschinen-Box und in den Bericht Alle Kanäle zeigt Ihnen, woher Ihre Besucher sonst stammen.

Unter «Suchmaschinen» steht ChatGPT, aber AI-Bots ist leer. Ist das ein Fehler?
Nein, das sind zwei verschiedene Dinge. Unter «Suchmaschinen» stehen Menschen, die aus einer KI-Antwort zu Ihnen geklickt haben. Unter «AI-Bots» stehen die Programme, die Ihre Seiten im Hintergrund auslesen. Das eine kann ohne das andere vorkommen.

Sind KI-Bots gefährlich für meine Seite?
Nein. Diese Bots lesen nur, sie richten keinen Schaden an. Im Gegenteil: Je öfter sie vorbeischauen, desto eher landen Ihre Inhalte in den Antworten von ChatGPT und Co.

Wie oft soll ich in diesen Bericht schauen?
Einmal im Monat reicht für die meisten. Suchmaschinenoptimierung bewegt sich langsam, und tägliches Nachschauen führt nur dazu, dass Sie normales Rauschen für einen Trend halten. Ausnahme: Sie haben gerade etwas Grösseres verändert. Dann lohnt sich der wöchentliche Blick auf die Position im SEO-Trend.

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