Video ist in Arbeit. Bis dahin führt Sie die Anleitung sicher ans Ziel.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
So finden Sie den Bericht Sichtbarkeit
Klicken Sie im Seitenmenü auf «Akquisition».
Es öffnet sich ein Untermenü. Wählen Sie dort «Sichtbarkeit».
Der Bericht Sichtbarkeit öffnet sich.
Wann Sie hier hinschauen sollten
Suchmaschinenoptimierung bewegt sich langsam. Täglich nachzuschauen, bringt Ihnen nichts, ausser der Versuchung, normales Rauschen für einen Trend zu halten. Diese vier Momente lohnen sich dafür wirklich:
- Wenn Sie einen Text überarbeitet haben. Neuer Titel, geschärfter Einstieg, mehr Inhalt auf einer Seite? Am SEO-Trend und an den Suchbegriffen erkennen Sie, ob Google es honoriert. Erwarten Sie das Ergebnis aber nicht am nächsten Morgen, sondern nach einigen Tagen bis wenigen Wochen.
- Wenn die Besucher aus der Suche zurückgehen. Fällt die Kurve, stellt sich die Frage: Stehen Sie tiefer in den Ergebnissen, oder wird schlicht weniger nach Ihrem Thema gesucht? Position und Impressionen geben zusammen die Antwort. Und die ist selten so schlimm, wie sie sich anfühlt.
- Bevor Sie den nächsten Text schreiben. Der beste Zeitpunkt überhaupt. Hier stehen die Wörter, die Ihre Besucher tatsächlich eingeben. Wer daraus schöpft, statt am Schreibtisch zu erfinden, spart sich Arbeit, die niemand sucht.
- Einmal im Monat, als kurzer Rundgang. Zehn Minuten genügen. Sie prüfen, ob sich die Ø-Position in die richtige Richtung bewegt, und werfen einen Blick auf die AI-Bots.
Der eine Blick, der sich immer lohnt: Sortieren Sie die Suchbegriffe nach Impressionen und suchen Sie die Zeilen mit einer Position zwischen 5 und 15. Dort ist die Nachfrage schon da, es fehlt nur der Sprung auf die erste Seite. Wer diese Begriffe kennt, weiss für die nächsten Wochen, woran er arbeitet.
Wichtig zuerst: Google Search Console verbinden
Der grösste Teil dieses Berichts holt seine Daten direkt aus Ihrer Google Search Console (kurz: GSC). Das ist Googles kostenloses Werkzeug. Es ist die einzige Stelle, an der festgehalten wird, was Besucher tatsächlich eingetippt haben, bevor sie bei Ihnen gelandet sind. Diese Wörter kennt sonst niemand, auch Trustlytics nicht. Genau darum die Verbindung.
Wie die Verbindung Schritt für Schritt eingerichtet wird, und wie Sie sie später wieder trennen, steht im Artikel Google Search Console.
Was auch ohne Verbindung läuft
Zwei Boxen benötigen kein Google, weil sie aus Ihrem eigenen Trustlytics-Tracking kommen:
- Suchmaschinen (welche Suchmaschine Ihnen Besucher schickt)
- AI-Bots (welche KI-Bots Ihre Seite besuchen)
Diese beiden sehen Sie sofort, auch ganz ohne Google.
Was Ihnen die Verbindung bringt: Ihre echten Google-Zahlen stehen direkt in Trustlytics, neben Ihren Besucherdaten, im gleichen Zeitraum. Kein ständiges Hin und Her zwischen zwei Werkzeugen mehr.
SEO-Trend (braucht Google)
Diese Box ist Ihr Google-Cockpit. Sie fasst Ihre Sichtbarkeit bei Google in vier Zahlen zusammen und zeigt in einem Diagramm, wohin die Reise geht.
Die vier Kennzahlen
| Kennzahl | Was sie zeigt | Was es Ihnen bringt |
|---|---|---|
| Aktuelle Ø-Position | Ihre durchschnittliche Position in den Google-Ergebnissen im gewählten Zeitraum. | Kleiner ist besser. Position 1 steht zuoberst. Sinkt die Zahl, klettern Sie in der Suche nach vorne. Zur Einordnung: Auf der ersten Google-Seite stehen rund zehn Ergebnisse. Position 11 heisst also Seite 2, und dorthin klickt kaum jemand. |
| Klicks im Zeitraum | Wie oft Besucher aus der Google-Suche auf Ihre Seite geklickt haben. | Das ist echter Traffic aus Google. Ihr direkter Ertrag. |
| Impressionen im Zeitraum | Wie oft Ihre Seite in den Google-Ergebnissen angezeigt wurde, auch ohne Klick. | Zeigt, wie sichtbar Sie überhaupt sind. Viele Impressionen, wenig Klicks? Dann lohnt sich ein besserer Titel oder Beschreibungstext. |
| Ø-CTR im Zeitraum | Die Klickrate: Anteil der Anzeigen, die zu einem Klick wurden. | Verrät, wie überzeugend Ihr Eintrag bei Google ist. Höher heisst: Ihr Titel und Text ziehen. Ein Beispiel: 1000 Impressionen und 30 Klicks ergeben 3 Prozent. |
Das Diagramm
Rechts oben in der Box sitzt ein Umschalter mit zwei Knöpfen. Er steuert, was das Diagramm darunter zeigt:
- Position (Standard): Das Diagramm zeigt Ihre durchschnittliche Google-Position über die Zeit. Die Achse ist umgekehrt, Platz 1 liegt also oben. Geht die Linie nach oben, rücken Sie in der Suche nach vorne.
- Impressionen: Das Diagramm zeigt, wie oft Sie über die Zeit bei Google angezeigt wurden. Hier gilt: nach oben heisst mehr Sichtbarkeit.
Fahren Sie mit der Maus über die Linie, dann sehen Sie zu jedem Tag den genauen Wert.
Der ausgewertete Zeitraum richtet sich immer nach der Datumsauswahl oben. Stellen Sie dort einen anderen Zeitraum ein, passt sich der ganze Bericht sofort an.
Was Sie in den Boxen einstellen können
Die folgenden Boxen zeigen dieselben Daten auf verschiedene Arten. Oben rechts schalten Sie über Symbol-Schaltflächen zwischen den Ansichten um:
| Symbol | Ansicht | Was Sie damit sehen |
|---|---|---|
| Tabelle | die einfache Liste mit den wichtigsten Zahlen (Standard). | |
| Erweiterte Tabelle | dieselbe Liste, aber mit allen Detail-Spalten. | |
| / | Säulendiagramm/Balkendiagramm | die Top-Einträge als Säulen bzw. Balken, gut für den schnellen Vergleich (maximal 20). |
| Kreisdiagramm | die Verteilung als Torte, gut, um Anteile zu erkennen (maximal 20). |
Dazu noch ein paar Handgriffe, die in jeder Tabelle dieses Berichts gleich funktionieren:
- Sortieren: Klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift (zum Beispiel «Besuche»), um auf- oder absteigend zu sortieren.
- Einträge pro Seite: Unten wählen Sie, wie viele Zeilen angezeigt werden (10, 25, 50 oder Alle).
- Blättern: Bei langen Listen blättern Sie unten durch die Seiten.
Suchbegriffe (braucht Google)
Die Suchbegriffe beantworten die Kernfrage jeder Suchmaschinen-Optimierung: Mit welchen Wörtern findet man Sie bei Google?
Folgende vier Ansichten stehen zur Wahl:
Tabelle (einfach)
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
| Suchbegriff | Das Wort oder die Wortgruppe, die jemand bei Google eingetippt hat. |
| Klicks | Wie oft dieser Begriff zu einem Klick auf Ihre Seite führte. |
Erweiterte Tabelle
| Spalte | Bedeutung | Was es Ihnen bringt |
|---|---|---|
| Suchbegriff | Die Google-Suchanfrage. | |
| Klicks | Klicks für diesen Begriff. | Ihr echter Ertrag pro Begriff. |
| Impressionen | Wie oft Sie für diesen Begriff angezeigt wurden. | Zeigt die Nachfrage. Hier wird nach Ihnen gesucht. |
| CTR | Klickrate: Klicks geteilt durch Impressionen. | Niedrig trotz vieler Impressionen? Titel und Text für diesen Begriff schärfen. |
| Position | Ihre Ø-Position für diesen Begriff (kleiner ist besser). | Begriffe auf Position 5 bis 15 sind Ihre grösste Chance: kleiner Schub, grosse Wirkung. |
Balkendiagramm
Die Top-Suchbegriffe als Balken, sortiert nach Klicks (maximal 20 Begriffe). Ideal, um auf einen Blick zu sehen, welche wenigen Begriffe den Löwenanteil Ihrer Klicks bringen. Je länger der Balken, desto mehr Klicks.
Kreisdiagramm
Der Klick-Anteil je Suchbegriff als Tortenstück (maximal 20 Begriffe). Hier zählt nicht die absolute Zahl, sondern der Anteil am Ganzen. Sie sehen sofort, ob Ihre Klicks von einem einzigen Begriff dominiert werden (ein grosses Tortenstück, also Klumpenrisiko) oder gesund auf viele Begriffe verteilt sind.
Was Ihnen das bringt: Sie erkennen sofort, für welche Begriffe Google Sie schon mag. Und Sie sehen, wo mit etwas Feinschliff am meisten drin liegt. Ein besserer Titel, etwas mehr Inhalt, und schon macht ein Begriff auf Position 8 den Sprung nach vorn.
Suchmaschinen
Suchmaschine stammt aus Ihrem eigenen Trustlytics-Tracking. Sie zeigt, welche Suchmaschine Ihnen echte Besucher gebracht hat. Google, Bing, DuckDuckGo, Ecosia und Co.
Der Unterschied zu den Suchbegriffen weiter oben: Dort geht es um Google und die eingetippten Wörter. Hier geht es um alle Suchmaschinen und die Besucher, die daraus wurden. Deshalb funktioniert diese Box auch ohne Google-Verbindung.
Folgende vier Ansichten stehen zur Wahl:
Tabelle (einfach)
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
| Suchmaschine | Name der Suchmaschine. |
| Besuche | Wie viele Besuche von dieser Suchmaschine kamen. |
Erweiterte Tabelle
| Spalte | Bedeutung | Was es Ihnen bringt |
|---|---|---|
| Name der Suchmaschine. | ||
| Besuche | Anzahl Besuche von hier. | Ihr Volumen je Suchmaschine. |
| Aktionen | Summe aller Aktionen (Seitenaufrufe, Klicks) dieser Besucher. | Mehr Aktionen heisst: aktivere Besucher. |
| Aktionen pro Besuch | Aktionen geteilt durch Besuche. | Zeigt, wie tief diese Besucher eintauchen. |
| Aufenthaltsdauer | Durchschnittliche Verweildauer. | Länger heisst: die Besucher dieser Quelle finden, was sie suchen. |
| Absprungrate | Anteil, der nach einer Seite sofort wieder geht. | Hoch heisst: die Quelle bringt eher unpassende Besucher. |
Säulendiagramm
Die Top-Suchmaschinen als Säulen, sortiert nach Besuchen (maximal 20). Gut für den schnellen Vergleich: Je länger die Säule, desto mehr Besuche kommen von dieser Suchmaschine. So erkennen Sie auf einen Blick, ob Google fast alles bringt oder ob Bing, Ecosia und Co. spürbar mitmischen.
Kreisdiagramm
Der Besuchs-Anteil je Suchmaschine als Tortenstück (maximal 20). Hier geht es um den Anteil am Ganzen. Sie sehen sofort, wie stark Sie von einer einzigen Suchmaschine abhängen (ein grosses Tortenstück) oder wie breit sich Ihre Besucher auf mehrere Suchmaschinen verteilen.
Was Ihnen das bringt: Google ist nicht alles. Vielleicht schickt Ihnen Bing oder Ecosia mehr oder bessere Besucher, als Sie gedacht haben. Genau das schauen Sie hier schwarz auf weiss nach.
Übrigens: Wenn hier Namen wie «ChatGPT» oder «Perplexity» auftauchen, ist das kein Fehler. Das sind Besucher, die aus einer KI-Antwort heraus auf Ihre Seite geklickt haben. Für uns verhält sich das wie eine Suchmaschine, also steht es hier. Mit den KI-Bots weiter unten hat das nichts zu tun.
Suchbegriff zu Seite (braucht Google)
Suchbegriff zu Seite verbindet zwei Dinge, die sonst getrennt daherkommen: Welcher Suchbegriff führt auf welche Ihrer Seiten?
Hier gibt es keine Diagramme, nur die zwei Tabellen-Ansichten:
Tabelle (einfach)
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
| Suchbegriff | Die Google-Suchanfrage. |
| Zielseite | Die genaue Seite Ihrer Webseite, die dafür bei Google erschien. |
| Klicks | Klicks für diese Kombination aus Begriff und Seite. |
Erweiterte Tabelle
Zusätzlich zu Suchbegriff, Zielseite und Klicks sehen Sie
Was Ihnen das bringt: So optimieren Sie gezielt. Sie wissen nicht nur «dieser Begriff bringt Klicks», sondern «und zwar auf diese Seite». Passt der Begriff nicht zur Seite, wissen Sie sofort, wo Sie den Text nachschärfen.
AI-Bots
Für die Zukunft ist AI-Bots vielleicht die spannendste Anzeige. Sie zeigt, welche KI-Bots Ihre Webseite besuchen. Also die Programme hinter ChatGPT, Claude, Perplexity, Gemini, Apple Intelligence und weiteren.
Hier gibt es keine Diagramme, nur die zwei Tabellen-Ansichten:
Tabelle (einfach)
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
| Bot | Name des KI-Bots (z.B. GPTBot, ClaudeBot). |
| Anbieter | Firma dahinter (z.B. OpenAI, Anthropic, Google). |
| Besuche | Wie oft dieser Bot vorbeigeschaut hat. |
Erweiterte Tabelle
| Spalte | Bedeutung | Was es Ihnen bringt |
|---|---|---|
| Bot | Name des KI-Bots. | |
| Anbieter | Firma dahinter. | |
| Anzahl Crawl-Besuche. | Öfter heisst: Ihre Inhalte sind für die KI relevant. | |
| Seitenaufrufe | Wie viele Seiten der Bot dabei gelesen hat. | Zeigt, wie gründlich er die Website durchgeht. |
| Eindeutige Seiten | Wie viele verschiedene Seiten er besucht hat. | Breite Abdeckung heisst: mehr von Ihnen landet potenziell in KI-Antworten. |
| Zuletzt gesehen | Datum und Zeit des letzten Besuchs. | Zeigt, ob die KI Sie noch aktiv verfolgt. |
| Erstmals gesehen | Datum und Zeit des ersten Besuchs. | Seit wann die KI Sie kennt. |
Was Ihnen das bringt: Immer mehr Menschen fragen die KI statt Google. Je öfter diese Bots Ihre Seite lesen, desto wahrscheinlicher tauchen Ihre Inhalte in KI-Antworten auf. AI-Bots ist Ihr Frühwarnsystem für die Suche von morgen.
Wichtig, nicht verwechseln: AI-Bots sind nicht dasselbe wie AI-Klicks.
Hier geht es um Bots, also die automatischen Programme der KI-Anbieter (zum Beispiel GPTBot von OpenAI oder ClaudeBot von Anthropic), die im Hintergrund Ihre Seiten durchgehen und mitlesen. Es geht nicht um Menschen, die aus einer KI-Antwort auf Ihre Seite klicken. Diese menschlichen Klicks, etwa über ChatGPT, Gemini oder Perplexity, behandeln wir wie eine Suchmaschine. Sie finden diese deshalb weiter oben unter «Suchmaschinen», nicht hier. Es kann also gut sein, dass Sie in «Suchmaschinen» Namen wie «ChatGPT» oder «Perplexity» sehen, während AI-Bots trotzdem leer ist. Das ist kein Fehler, es sind zwei verschiedene Dinge.
Und wenn Sie das gar nicht möchten? Diese Bots halten sich an die Datei robots.txt auf Ihrer Webseite. Dort können Sie einzelne Bots aussperren. Überlegen Sie es sich aber zweimal. Wer heute die KI-Bots aussperrt, taucht morgen in deren Antworten nicht mehr auf. Für die meisten Webseiten ist der Besuch eines KI-Bots eine gute Nachricht, kein Ärgernis.
Typische Aha-Momente
Der Bericht Sichtbarkeit ist oft der Moment, in dem Sie zum ersten Mal schwarz auf weiss sehen, wie Menschen Sie bei Google wirklich finden. Nicht wie Sie glauben, dass man Sie sucht, sondern wie es tatsächlich passiert. Ein paar Muster, die Sie schnell wiedererkennen werden:
- Der Begriff auf Position 8. In den Suchbegriffen entdecken Sie ein Wort mit vielen Impressionen, aber Position 8 und mageren Klicks. Ein besserer Titel oder etwas mehr Inhalt, und aus «fast sichtbar» werden echte Besucher.
- Die unterschätzte Suchmaschine. In der Suchmaschinen-Liste merken Sie, dass Bing oder Ecosia länger bleibende Besucher liefern, als Sie dachten. Plötzlich lohnt sich ein zweiter Blick über Google hinaus.
- Die falsche Zielseite. In «Suchbegriff zu Seite» führt ein wichtiger Begriff auf eine unpassende Seite. Jetzt wissen Sie genau, welche Seite Sie schärfen müssen.
- Die Wörter, die Sie selbst nie benutzt hätten. Sie nennen es «Vermögensberatung», Ihre Besucher tippen «Geld anlegen Tipps». Solche Begriffe fallen Ihnen am Schreibtisch nie ein, weil Sie zu nah dran sind. Hier stehen sie. Und sie gehören in Ihre Texte, in genau dieser Formulierung.
- Der erste KI-Bot. Bei den AI-Bots taucht plötzlich «GPTBot» auf. Ein Zeichen, dass Ihre Inhalte den Sprung in die KI-Welt schaffen.
Was bringt mir das?
Der Bericht Sichtbarkeit ist Ihr Kontrollraum für die Frage «Wie gut findet man mich?». Er beantwortet, worum es wirklich geht:
- Mit welchen Wörtern findet man mich? Die Suchbegriffe zeigen es, inklusive der Chancen-Begriffe, knapp hinter der ersten Seite.
- Wo lohnt sich der Feinschliff? Viele Impressionen, wenig Klicks heisst: Titel und Text ziehen noch nicht. Das sehen Sie auf einen Blick.
- Bin ich nur von Google abhängig? Sie sehen sofort, wer sonst noch Besucher schickt.
- Bin ich schon in der KI angekommen? Bei den AI-Bots erkennen Sie, welche KI Ihre Inhalte bereits liest.
Der eigentliche Wert liegt darin, dass Sie aufhören zu raten. Die meisten Webseiten werden nach Bauchgefühl optimiert: Man schreibt über das, was man selbst für wichtig hält, und hofft. Hier steht dagegen, wonach tatsächlich gesucht wird, und zwar in den Wörtern Ihrer Besucher. Das ist ein Unterschied wie zwischen einer Vermutung und einem Beweis.
Wenn Sie sich nur eine einzige Sache aus diesem Bericht mitnehmen: Nehmen Sie die drei Begriffe mit vielen Impressionen und einer Position zwischen 5 und 15. Schauen Sie nach, auf welche Seite sie führen. Und machen Sie diese Seite besser. Das ist der kürzeste Weg von einer Zahl zu mehr Besuchern.
Kurz: Sie erfahren hier nicht bloss, wie viele Besucher kommen. Sie erfahren, auf welchem Weg sie kommen und wo noch Luft nach oben ist. Genau das macht aus Zahlen konkrete nächste Schritte.
Häufige Fragen
Warum sind drei Boxen leer?
Weil Ihre Google Search Console noch nicht verbunden ist. Klicken Sie in einer der leeren Boxen auf «Jetzt verbinden» oder oben im Hinweis-Banner. Die Einrichtung ist im Artikel Google Search Console beschrieben. Suchmaschinen und AI-Bots sehen Sie auch ohne Verbindung.
Was ist die Google Search Console überhaupt, und kostet sie etwas?
Sie ist Googles kostenloses Werkzeug für Webseitenbetreiber. Google hält darin fest, bei welchen Suchanfragen Ihre Seite erschienen ist, wie oft geklickt wurde und auf welcher Position Sie standen. Sie zahlen dafür nichts. Sie müssen Google nur einmal nachweisen, dass Ihnen die Webseite gehört.
Warum fehlen die letzten ein, zwei Tage bei den Google-Zahlen?
Google liefert seine Daten mit zwei bis drei Tagen Verzögerung. Das ist normal und betrifft jedes Werkzeug, nicht nur Trustlytics.
Warum stimmen die Zahlen nicht exakt mit meiner Search Console überein?
Kleine Abweichungen sind normal. Zum einen zählt Google in seiner eigenen Zeitzone, während Trustlytics Ihre eingestellte Zeitzone verwendet. Zum anderen zeigt Google aus Datenschutzgründen nicht alle Suchbegriffe an. Sehr seltene Anfragen, bei denen sich Rückschlüsse auf einzelne Personen ergäben, lässt Google einfach weg. Die Summe der aufgelisteten Begriffe ist deshalb fast immer kleiner als die Gesamtzahl der Klicks. Das ist kein Zählfehler, sondern Absicht.
Meine Ø-Position ist 12, aber ich finde mich selbst auf Seite 1. Wie geht das?
Weil es ein Durchschnitt über alle Suchbegriffe, alle Geräte und alle Standorte ist. Bei einem Begriff stehen Sie auf Platz 3, bei fünf anderen auf Platz 20. Unter dem Strich kommt 12 heraus. Ausserdem sucht Google für Sie persönlich anders als für einen Fremden, weil er Ihre Seite kennt. Verlassen Sie sich deshalb auf die Zahlen im Bericht und nicht auf Ihre eigene Google-Suche.
Kann Trustlytics über die Google-Verbindung etwas verändern?
Nein. Wir fragen ausschliesslich Lese-Rechte an. Ihre Google-Daten und -Einstellungen bleiben unberührt. Die abgerufenen Zahlen werden nur für Ihr Konto verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Kann ich die Verbindung wieder lösen?
Ja, jederzeit. Wie das geht, steht im Artikel Google Search Console. Zusätzlich können Sie die Freigabe auch direkt in den Sicherheitseinstellungen Ihres Google-Kontos widerrufen, ganz ohne Trustlytics. Danach bleiben die drei Google-Boxen wieder leer, Ihre eigenen Besucherdaten sind davon nicht betroffen.
Ich sehe viele Impressionen, aber kaum Klicks. Was heisst das?
Google zeigt Sie schon oft an, aber Ihr Eintrag überzeugt noch nicht zum Klicken. Meistens liegt es am Titel oder am Beschreibungstext. Schärfen Sie beides, und die Klicks kommen oft von selbst. Ein Nachsatz zur Geduld: Google übernimmt einen neuen Titel nicht sofort. Rechnen Sie mit einigen Tagen bis wenigen Wochen, bis sich das in den Zahlen zeigt.
Ich habe kaum Suchbegriffe, obwohl ich Besucher habe. Woran liegt das?
Vermutlich kommen Ihre Besucher gerade eher direkt oder über andere Kanäle als über die Google-Suche. Ein Blick in die Suchmaschinen-Box und in den Bericht Alle Kanäle zeigt Ihnen, woher Ihre Besucher sonst stammen.
Unter «Suchmaschinen» steht ChatGPT, aber AI-Bots ist leer. Ist das ein Fehler?
Nein, das sind zwei verschiedene Dinge. Unter «Suchmaschinen» stehen Menschen, die aus einer KI-Antwort zu Ihnen geklickt haben. Unter «AI-Bots» stehen die Programme, die Ihre Seiten im Hintergrund auslesen. Das eine kann ohne das andere vorkommen.
Sind KI-Bots gefährlich für meine Seite?
Nein. Diese Bots lesen nur, sie richten keinen Schaden an. Im Gegenteil: Je öfter sie vorbeischauen, desto eher landen Ihre Inhalte in den Antworten von ChatGPT und Co.
Wie oft soll ich in diesen Bericht schauen?
Einmal im Monat reicht für die meisten. Suchmaschinenoptimierung bewegt sich langsam, und tägliches Nachschauen führt nur dazu, dass Sie normales Rauschen für einen Trend halten. Ausnahme: Sie haben gerade etwas Grösseres verändert. Dann lohnt sich der wöchentliche Blick auf die Position im SEO-Trend.