Video ist in Arbeit. Bis dahin führt Sie die Anleitung sicher ans Ziel.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
So finden Sie den Kampagnen-URL-Generator
Klicken Sie im Seitenmenü auf «Akquisition».
Es öffnet sich ein Untermenü. Wählen Sie dort «Kampagnen-URL-Generator».
Der Kampagnen-URL-Generator öffnet sich.
Welche Links Sie markieren sollten
Nicht jeder Link braucht eine Markierung. Die Faustregel ist einfach: Markiert wird, was Sie selbst irgendwo hinausschicken.
Pflicht
- Newsletter und E-Mail-Versand. Ohne Markierung erscheinen diese Besucher als «Direkt», weil E-Mail-Programme keine Herkunft mitgeben.
- Bezahlte Anzeigen. Hier geht es um Ihr Geld. Wer nicht markiert, zahlt für Klicks und weiss hinterher nicht, welche Anzeige sie gebracht hat.
- Eigene Beiträge in sozialen Netzwerken. Vor allem dann, wenn Sie einzelne Beiträge voneinander unterscheiden möchten.
- QR-Codes auf Gedrucktem. Der einzige Weg, ein Plakat oder einen Flyer überhaupt messbar zu machen.
- Links, die Sie einem Partner weitergeben. Dann sehen Sie, was aus der Zusammenarbeit tatsächlich geworden ist.
Verboten
- Links innerhalb Ihrer eigenen Webseite. Eine Markierung auf einem internen Link überschreibt die echte Herkunft des Besuchers. Aus «kam über Google» wird dann «kam über meine eigene Kampagne», und Ihre Zahlen stimmen nicht mehr. Für die Navigation auf Ihrer Webseite brauchen Sie nichts davon.
Nicht nötig: Besucher aus der Google-Suche, von fremden Webseiten oder aus sozialen Netzwerken, die Sie nicht selbst verlinkt haben. Diese Herkunft erkennt Trustlytics von allein. Sie finden solche Besuche in den jeweils eigenen Berichten.
Die zwei Reiter oben
Die Seite hat oben zwei Reiter (Tabs):
- Neue Kampagne: hier bauen Sie einen neuen Link.
- Meine Kampagnen: hier finden Sie alle Links, die Sie gespeichert haben. Neben dem Namen steht eine kleine Zahl, die Ihnen verrät, wie viele Kampagnen schon in Ihrer Bibliothek liegen.
Neue Kampagne (einen Link bauen)
Kanal wählen
Die erste Box heisst «Kanal wählen». Darin liegen viele Kacheln, jede mit Symbol und Name. Klicken Sie eine an, und der Generator füllt die richtigen technischen Werte von selbst aus. Sie müssen sich also nichts merken und kein Fachwissen mitbringen.
Diese Kacheln stehen zur Auswahl:
- Newsletter
- E-Mail (allgemein)
- Display-Werbung (Banner-Anzeigen, etwa auf Nachrichtenseiten)
- X (Twitter)
- YouTube
- TikTok
- Google Ads
- Facebook Ads
- LinkedIn Ads
- Print / QR-Code (für gedruckte Materialien)
- Affiliate / Partner
- SMS
- Podcast
- Digital PR
- Eigene (für alles, was in keine Kachel passt)
Sobald Sie eine Kachel anklicken, wird sie hervorgehoben. Die Felder «Quelle» und «Kanal-Typ» füllen sich automatisch, und der Cursor springt gleich ins Feld «Kampagnen-Name», damit Sie ohne Umweg weitertippen können. Bei Google Ads taucht zusätzlich das Feld «Suchbegriff» auf.
Felder ausfüllen
Links stehen die Eingabefelder. Alles mit einem Stern (*) ist Pflicht, der Rest ist freiwillig.
| Feld | Bedeutung | Pflicht? |
|---|---|---|
| Name | Ihr interner Name für diese Kampagne, etwa «Newsletter Mai 2026». Er erscheint später in Ihrer Bibliothek. | Ja |
| Ziel-URL | Die Seite Ihrer Webseite, auf die die Besucher klicken sollen. Meist schon mit Ihrer Startseite vorausgefüllt. | Ja |
| Quelle | Woher kommt der Besucher? (etwa newsletter, linkedin, google) |
Ja |
| Kanal-Typ | Welche Art Kanal? (etwa email, social, cpc) |
Ja |
| Kampagnen-Name | Wie heisst Ihre Kampagne? (etwa newsletter-juni-2026) |
Ja |
| Variante (optional) | Wenn Sie mehrere Varianten testen, etwa zwei Betreffzeilen oder «header-banner» gegen «footer-cta». | Nein |
| Suchbegriff (optional) | Nur für bezahlte Suche: welches Keyword? Dieses Feld erscheint nur bei passenden Kanälen wie Google Ads. | Nein |
| Notizen (optional) | Ein internes Memo (Versanddatum, Zielgruppe etc.). Nur für Sie sichtbar, ohne Einfluss aufs Tracking. | Nein |
Quelle oder Kanal-Typ? Der Unterschied.
Die Quelle ist der konkrete Absender, also der Name des Orts, von dem der Besucher kommt. Der Kanal-Typ ist die Art des Wegs, also die Schublade, in die dieser Ort gehört. Ein paar Beispiele machen es klar:
| Sie verschicken | Quelle | Kanal-Typ |
|---|---|---|
| Ihren Newsletter | newsletter |
email |
| einen Beitrag auf LinkedIn | linkedin |
social |
| eine Anzeige bei Google | google |
cpc |
| einen Flyer mit QR-Code | flyer |
print |
Mehrere Quellen können denselben Kanal-Typ haben, das ist gewollt. LinkedIn und Instagram sind beide social, und genau deshalb lassen sich im Bericht später alle sozialen Netzwerke mit einem Klick zusammen anschauen. Wenn Sie eine Kachel anklicken, füllt der Generator beide Felder ohnehin passend aus. Anfassen müssen Sie sie nur, wenn Sie etwas Eigenes bauen.
Die Schreibweise nimmt Ihnen der Generator ab
Unter den Feldern steht der Hinweis «Klein, mit Bindestrich, ohne Umlaute. Wir formatieren automatisch.» Heisst konkret: Während Sie tippen, bügelt Trustlytics Ihre Eingaben glatt. Grossbuchstaben werden klein, Leerzeichen werden zu Bindestrichen, Umlaute werden ersetzt (ä wird zu ae). Damit tauchen «Newsletter» und «newsletter» in Ihren Berichten nicht als zwei getrennte Kampagnen auf, sondern korrekt als eine.
Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber der häufigste Grund für vermurkste Auswertungen. Andere Werkzeuge lassen Sie da ins offene Messer laufen. Hier nicht.
Eine Sache bleibt trotzdem bei Ihnen: Der Generator korrigiert die Schreibweise, nicht die Wortwahl. Ob Sie Ihre Quelle newsletter oder mailing nennen, kann er nicht wissen, für ihn sind das zwei verschiedene Dinge. Legen Sie sich deshalb einmal eine Handvoll fester Begriffe zurecht und bleiben Sie dabei. Am einfachsten fahren Sie, wenn Sie immer über die Kacheln gehen, dann ist die Quelle automatisch jedes Mal dieselbe.
Das Ziel-URL-Feld wird bewusst nicht kleingeschrieben. Webadressen müssen so bleiben, wie sie sind, sonst führt der Link am Ende ins Leere.
Fertige URL
Rechts sehen Sie live zu, wie die fertige, markierte URL entsteht, während Sie tippen. Kein Knopfdruck nötig, es passiert einfach.
Solange noch Pflichtfelder fehlen, steht dort ein Hinweis wie «Wählen Sie einen Kanal und füllen Sie die Pflichtfelder aus» oder «Bitte füllen Sie Quelle, Kanal-Typ und Kampagnen-Name aus». Sobald alle Pflichtfelder sitzen, erscheint die fertige URL, und die Knöpfe darunter werden klickbar.
Die Knöpfe
- In Bibliothek speichern: legt die Kampagne unter «Meine Kampagnen» ab. Beim Bearbeiten heisst der Knopf «Änderungen speichern».
- In Zwischenablage kopieren: kopiert die fertige URL, damit Sie sie direkt in den Newsletter oder Beitrag einfügen können. Eine kurze Meldung «Kopiert!» bestätigt es. Dieser Knopf ist erst aktiv, wenn die URL fertig ist.
- QR-Code: öffnet die Detailansicht mit einem QR-Code zu Ihrem Link (dazu gleich mehr). Ebenfalls erst aktiv, wenn die URL fertig ist.
- Zurücksetzen: leert die Felder wieder, die Ziel-URL bleibt aber stehen. Beim Bearbeiten heisst dieser Knopf stattdessen Abbrechen und bringt Sie zurück in die Bibliothek.
Der QR-Code, für Plakate, Flyer und Visitenkarten
Klicken Sie auf QR-Code, fährt von rechts die Detailansicht herein, mit dem QR-Code zu Ihrem markierten Link. Wer den Code mit dem Handy scannt, landet direkt auf Ihrer Seite, und der Besuch wird sauber Ihrer Kampagne zugeordnet.
Und genau das ist der Clou: So messen Sie plötzlich auch, was Ihre gedruckten Sachen bringen. Das Plakat am Bahnhof, der Flyer im Briefkasten, der Aufkleber auf der Verpackung. Bisher blieb das ein blinder Fleck, jetzt steht es im Bericht.
Im Fenster gibt es den Knopf «Als PNG herunterladen». Damit speichern Sie den QR-Code als Bilddatei und bauen ihn in Ihr Plakat oder Ihren Flyer ein.
Und ein Tipp fürs Aussehen: Je kürzer die Adresse, desto grober und damit besser lesbar wird das Muster. Halten Sie deshalb Kampagnen- und Variantennamen bei QR-Codes kurz. Auf gedruckten Sachen gilt ausserdem: genügend gross, ausreichend Abstand zum übrigen Inhalt und dunkler Code auf hellem Grund. Ein hübsch ins Layout gequetschter Code, den niemand scannen kann, nützt Ihnen nichts.
Meine Kampagnen
Klicken Sie oben auf «Meine Kampagnen», liegen alle Links vor Ihnen, die Sie gespeichert haben. Der grosse Vorteil: Sie fangen nie wieder bei null an und verwenden immer dieselben, einheitlichen Werte. Das hält Ihre Auswertung von ganz allein sauber.
Oben rechts sitzt der Knopf «Neue Kampagne erstellen», der Sie zurück zum ersten Reiter bringt. Haben Sie noch nichts gespeichert, steht dort: «Sie haben noch keine Kampagnen gespeichert. Erstellen Sie eine im Tab „Neue Kampagne".»
Die Tabelle
Jede Zeile ist eine gespeicherte Kampagne. Die Spalten:
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
| Name | Ihr interner Name mit passendem Symbol. Haben Sie Notizen hinterlegt, erscheinen sie klein darunter. |
| Quelle/Kanal | Woher und über welchen Kanal-Typ. Darunter bei Bedarf der Kampagnen-Name. |
| Ziel-URL | Die fertige, markierte Adresse. Ein Klick öffnet sie in einem neuen Tab. |
| Erstellt | Wann die Kampagne angelegt wurde. |
| Herkunft | «Manuell» heisst: von Ihnen erstellt. «Importiert» heisst: beim Start automatisch aus Ihren bisherigen Tracking-Daten übernommen. |
Was Sie pro Zeile tun können
Am rechten Rand jeder Zeile warten vier kleine Knöpfe:
- (Kopieren): kopiert die fertige URL dieser Kampagne direkt in die Zwischenablage.
- (Bearbeiten): öffnet die Kampagne wieder im Formular, damit Sie etwas ändern können.
- (Performance): bringt Sie mit einem Klick zum Bericht Kampagnen und zeigt gleich die Ergebnisse genau dieser Kampagne. Der kürzeste Weg vom Link zum Resultat.
- (Löschen): entfernt die Kampagne aus der Bibliothek. Vorher fragt Trustlytics sicherheitshalber nach: «Kampagne löschen?». Wichtig: Bereits erfasste Besuche bleiben in Ihren Berichten erhalten. Sie löschen nur den gespeicherten Link-Eintrag, nicht die Statistik dahinter.
Praktische Beispiele
Genug Theorie. Schauen wir uns an, wie eine echte Kampagne aussieht. Angenommen, Sie starten im März eine Frühlingsaktion und bewerben sie auf vier Wegen: im Newsletter, mit einem Beitrag auf LinkedIn, mit einer Google-Anzeige und mit einem Flyer.
Die wichtigste Regel gleich vorweg: Der Kampagnen-Name bleibt überall gleich. Nur Quelle und Kanal-Typ ändern sich. Genau dadurch können Sie im Bericht später zwei Fragen beantworten: Wie lief die Frühlingsaktion insgesamt? Und welcher Kanal hat am meisten dazu beigetragen?
| Sie verschicken | Quelle | Kanal-Typ | Kampagnen-Name |
|---|---|---|---|
| Newsletter im März | newsletter | fruehlingsaktion-2026 | |
| Beitrag auf LinkedIn | social | fruehlingsaktion-2026 | |
| Anzeige bei Google | cpc | fruehlingsaktion-2026 | |
| Flyer mit QR-Code | flyer | fruehlingsaktion-2026 |
Vier Links, vier Kacheln angeklickt, viermal denselben Kampagnen-Namen eingetippt. Mehr war es nicht. Im Bericht Kampagnen steht danach die Frühlingsaktion als eine Zeile, und darunter aufgeschlüsselt, was jeder einzelne Kanal beigetragen hat.
Und wozu jetzt die Variante?
Die Variante beantwortet eine Frage, die alle anderen Felder offenlassen: Welcher Link war nun der beste? Sie benötigen das immer dann, wenn mehrere Links zur selben Aktion gehören.
Ein Beispiel, das jeder kennt. In Ihrem Newsletter stehen drei Links auf dieselbe Seite: einmal das grosse Bild oben, einmal ein Textlink in der Mitte, einmal der Button unten. Ohne Variante sind das für Trustlytics drei identische Links, und Sie erfahren nie, welcher davon geklickt wurde. Mit Variante schon:
| Der Link im Newsletter | Variante |
|---|---|
| Das Bild ganz oben | bild-oben |
| Der Textlink im Fliesstext | textlink-mitte |
| Der Button am Schluss | button-unten |
Alles andere bleibt identisch: gleiche Quelle, gleicher Kanal-Typ, gleicher Kampagnen-Name. Nur die Variante unterscheidet sie. Nach dem Versand sehen Sie schwarz auf weiss, ob Ihre Leser das Bild anklicken oder erst ganz unten den Button. Beim nächsten Newsletter wissen Sie dann, wo der Link hingehört.
Drei weitere Fälle, in denen sich die Variante lohnt
- Zwei Betreffzeilen ausprobieren. Sie verschicken denselben Newsletter an zwei Hälften Ihrer Liste, mit unterschiedlichem Betreff. Variante
betreff-aundbetreff-b. Danach wissen Sie, welche Formulierung mehr Besucher gebracht hat, und nicht bloss, wer die Mail geöffnet hat. - Zwei Anzeigenmotive vergleichen. Gleiche Kampagne, gleiche Zielseite, zwei verschiedene Bilder. Variante
motiv-bergeundmotiv-stadt. Sobald klar ist, welches zieht, schalten Sie das andere ab und sparen Geld. - Mehrere Beiträge über Wochen. Sie posten dieselbe Aktion dreimal auf LinkedIn. Variante
post-1,post-2,post-3. So erkennen Sie, ob der dritte Beitrag noch etwas bringt oder ob Sie Ihre Leser nur noch nerven.
Und wie nenne ich das Ganze?
Es gibt kein richtig oder falsch, aber es gibt praktisch und unpraktisch. Was sich bewährt hat:
- Kurz und sprechend.
fruehlingsaktion-2026versteht auch Ihre Kollegin.fa26-neu-finalversteht in drei Monaten niemand mehr, Sie selbst eingeschlossen. - Jahr oder Monat mit hinein. Sonst laufen der Newsletter von diesem und der vom letzten Frühling im Bericht zusammen.
- Immer dieselben Wörter. Entscheiden Sie sich einmal zwischen
newsletterundmailingund bleiben Sie dabei. Der Generator korrigiert die Schreibweise, aber er kann nicht wissen, dass Sie beides gleich meinen. - Keine Namen von Personen. Kollegen wechseln, Kampagnennamen bleiben ewig im Bericht stehen.
Am einfachsten fahren Sie so: Bauen Sie den ersten Link, speichern Sie ihn in der Bibliothek, und nehmen Sie ihn beim nächsten Mal als Vorlage. Dann bleibt Ihre Schreibweise von selbst einheitlich, ohne dass Sie sich etwas merken müssen.
Was bringt mir das?
Kampagnen-Tracking hat genau eine mühsame Stelle, und das ist das fehlerfreie Bauen der Links. Genau die nimmt Ihnen dieses Werkzeug ab:
- Sie brauchen kein Fachwissen. Kachel anklicken, drei Felder ausfüllen, Link kopieren. Was UTM-Werte sind, dürfen Sie getrost wieder vergessen.
- Das Namens-Chaos entfällt. Kein Durcheinander mehr aus «Sommer Aktion», «sommer-aktion» und «Sommer_Aktion», die dasselbe meinen und im Bericht trotzdem als drei Zeilen dastehen. Der Generator vereinheitlicht das, während Sie tippen.
- Gedruckte Werbung wird messbar. Über den QR-Code sehen Sie zum ersten Mal, wie viele Besucher über Ihr Plakat oder Ihren Flyer kommen. Etwas, das jahrzehntelang reine Vermutung war.
- Sie bauen jeden Link nur einmal. Beim nächsten Versand holen Sie ihn aus der Bibliothek. Das spart Zeit und verhindert genau die Tippfehler, die eine Auswertung ruinieren.
- Vom Link zum Ergebnis in einem Klick. Über «Performance ansehen» springen Sie aus der Bibliothek direkt in den passenden Bericht. Kein Suchen, kein Filtern.
Der eigentliche Gewinn ist aber ein anderer. Ein einziger falsch gebauter Link reicht, damit ein ganzer Newsletter-Versand im falschen Topf landet, und Sie merken es erst, wenn es zu spät ist. Zwei Minuten Sorgfalt vorher ersparen Ihnen die Frage «Woher kamen die 300 Besucher letzten Dienstag eigentlich?», auf die es dann keine Antwort mehr gibt.
Wenn Sie nur eine Gewohnheit mitnehmen: Bauen Sie den Link immer über die Kacheln und speichern Sie ihn in der Bibliothek. Dann bleiben Ihre Quellen von allein einheitlich, und der Bericht Kampagnen zeigt Ihnen saubere Zahlen statt einer Liste mit Dubletten.
Häufige Fragen
Was sind diese «UTM»-Werte überhaupt?
Kleine Zusätze am Ende einer Webadresse. Sie verraten Trustlytics, woher ein Besucher kam. Verstehen müssen Sie sie nicht, der Generator baut sie richtig für Sie.
Sehen meine Empfänger diese Markierung?
Im Newsletter oder im Beitrag nicht, dort steht ja Ihr Linktext. Nach dem Klick erscheinen die Werte allerdings in der Adresszeile des Browsers. Sie sind also nicht geheim, aber auch völlig harmlos: Es steht nichts über die Person darin, nur woher der Klick kam. Die allermeisten Besucher schauen ohnehin nie in die Adresszeile.
Was ist der Unterschied zwischen «Quelle» und «Kanal-Typ»?
Die Quelle ist der konkrete Ort, also linkedin oder newsletter. Der Kanal-Typ ist die Schublade dazu, also social oder email. Mehrere Quellen dürfen denselben Typ haben, das ist sogar erwünscht. Im Bericht können Sie dadurch entweder eine einzelne Quelle anschauen oder alle Quellen eines Typs zusammen. Wenn Sie eine Kachel anklicken, füllt der Generator beides passend aus.
Warum sehe ich meine Kampagne nicht im Bericht «Kampagnen»?
Der Bericht füllt sich erst, wenn tatsächlich jemand auf Ihren markierten Link geklickt hat. Prüfen Sie ausserdem, ob Sie wirklich den fertigen Link aus dem Generator verwendet haben und nicht versehentlich die normale Adresse ohne Markierung.
Der Link war fertig, aber im Bericht landet der Besuch unter «Direkt». Woran liegt das?
Vermutlich hat eine Weiterleitung auf Ihrer Webseite die Markierung unterwegs verschluckt, etwa wenn die Zielseite intern auf eine andere Adresse umleitet. Machen Sie vor dem Versand einen Testklick: Bleiben die UTM-Werte nach dem Laden in der Adresszeile stehen, ist alles gut.
Wie soll ich meine Kampagnen benennen?
Am besten nach einem festen Muster, damit die Liste später sortierbar bleibt. Bewährt hat sich Thema und Zeitraum, also etwa newsletter-2026-06 oder fruehlingsaktion-2026. Das Jahr voranzustellen lohnt sich, wenn Sie dieselbe Aktion jährlich wiederholen. Und halten Sie es kurz, der Name taucht in jeder Tabelle wieder auf.
Muss ich jede Kampagne speichern?
Nein. Sie können den Link auch einfach kopieren und verwenden, ohne ihn abzulegen. Speichern lohnt sich dann, wenn Sie ihn später wiederfinden oder erneut nutzen möchten.
Darf ich Links innerhalb meiner eigenen Webseite markieren?
Auf keinen Fall. Eine Markierung auf einem internen Link überschreibt die echte Herkunft des Besuchers, und Ihre Zahlen stimmen danach nicht mehr. Markieren Sie ausschliesslich Links, die von aussen zu Ihnen führen.
Kann ich einen bereits gedruckten QR-Code noch ändern?
Nein. Ein QR-Code ist ein festes Muster, das genau eine Adresse enthält. Ist der Flyer gedruckt, bleibt es dabei. Bei einer falschen Zielseite hilft nur eines: die Seite unter der alten Adresse bestehen lassen und von dort weiterleiten. Deshalb der dringende Rat, vor dem Druck einmal selbst zu scannen.
Kann ich einen QR-Code auch für einen Newsletter-Link machen?
Können Sie, es ergibt nur selten Sinn. Der QR-Code spielt seine Stärke bei gedruckten Sachen aus, wo niemand eine lange Adresse abtippen möchte. Auf dem Bildschirm reicht der kopierte Link.
Ich habe eine Kampagne gelöscht. Sind meine Zahlen jetzt weg?
Nein. Gelöscht wird nur der gespeicherte Link-Eintrag in der Bibliothek. Alle Besuche, die diese Kampagne bereits gebracht hat, bleiben im Bericht Kampagnen erhalten.
Funktioniert das auch, wenn ich meinen Link vorher kürze?
Ja. Kurzlinks leiten am Ende auf Ihre vollständige Adresse weiter, die Markierung kommt also mit. Prüfen Sie trotzdem mit einem Testklick nach, ob die Werte nach dem Laden in der Adresszeile stehen. Und bedenken Sie: Beim Kürzen sehen Sie der Adresse nicht mehr an, wohin sie führt. Notieren Sie sich deshalb, welcher Kurzlink zu welcher Kampagne gehört, oder legen Sie den vollständigen Link in der Bibliothek ab.