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Kampagnen-URL-Generator verstehen

Zwei Minuten vor dem Versand entscheidet sich, ob Sie hinterher etwas wissen. Genauer gesagt: ob der Link in Ihrem Newsletter eine Markierung trägt oder nicht. Ohne sie landen die Besucher später im grossen Topf «Direkt». Mit ihr steht in Ihrem Bericht, dass sie aus dem Mai-Newsletter kamen, wie lange sie geblieben sind und was sie sich angeschaut haben.

Diese Markierung müssen Sie nicht selbst tippen. Hier klicken Sie stattdessen einen Kanal an, füllen drei Felder aus und bekommen den fertigen Link. Den setzen Sie in den Newsletter, in den Beitrag oder in die Anzeige. Ein Wort zur Arbeitsteilung: Dieses Werkzeug baut die Links, mehr nicht. Was daraus wird, sehen Sie im Bericht Kampagnen.

Video oder Anleitung. Nehmen Sie den, der Ihnen liegt:

Video ist in Arbeit. Bis dahin führt Sie die Anleitung sicher ans Ziel.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

So finden Sie den Kampagnen-URL-Generator

Klicken Sie im Seitenmenü auf «Akquisition».

So finden Sie den Kampagnen-URL-Generator - Schritt 1 - Trustlytics

Es öffnet sich ein Untermenü. Wählen Sie dort «Kampagnen-URL-Generator».

So finden Sie den Kampagnen-URL-Generator - Schritt 2 - Trustlytics

Der Kampagnen-URL-Generator öffnet sich.

So finden Sie den Kampagnen-URL-Generator - Schritt 3 - Trustlytics

Welche Links Sie markieren sollten

Nicht jeder Link braucht eine Markierung. Die Faustregel ist einfach: Markiert wird, was Sie selbst irgendwo hinausschicken.

Pflicht

  • Newsletter und E-Mail-Versand. Ohne Markierung erscheinen diese Besucher als «Direkt», weil E-Mail-Programme keine Herkunft mitgeben.
  • Bezahlte Anzeigen. Hier geht es um Ihr Geld. Wer nicht markiert, zahlt für Klicks und weiss hinterher nicht, welche Anzeige sie gebracht hat.
  • Eigene Beiträge in sozialen Netzwerken. Vor allem dann, wenn Sie einzelne Beiträge voneinander unterscheiden möchten.
  • QR-Codes auf Gedrucktem. Der einzige Weg, ein Plakat oder einen Flyer überhaupt messbar zu machen.
  • Links, die Sie einem Partner weitergeben. Dann sehen Sie, was aus der Zusammenarbeit tatsächlich geworden ist.

Verboten

  • Links innerhalb Ihrer eigenen Webseite. Eine Markierung auf einem internen Link überschreibt die echte Herkunft des Besuchers. Aus «kam über Google» wird dann «kam über meine eigene Kampagne», und Ihre Zahlen stimmen nicht mehr. Für die Navigation auf Ihrer Webseite brauchen Sie nichts davon.

Nicht nötig: Besucher aus der Google-Suche, von fremden Webseiten oder aus sozialen Netzwerken, die Sie nicht selbst verlinkt haben. Diese Herkunft erkennt Trustlytics von allein. Sie finden solche Besuche in den jeweils eigenen Berichten.

Wichtig: Ein Newsletter, der einmal draussen ist, lässt sich nicht mehr nachträglich markieren. Bauen Sie den Link also ein, bevor Sie ihn versenden, damit Sie sich am nächsten Morgen nicht über den leeren Bericht wundern.

Die zwei Reiter oben

Die Seite hat oben zwei Reiter (Tabs):

  • Neue Kampagne: hier bauen Sie einen neuen Link.
  • Meine Kampagnen: hier finden Sie alle Links, die Sie gespeichert haben. Neben dem Namen steht eine kleine Zahl, die Ihnen verrät, wie viele Kampagnen schon in Ihrer Bibliothek liegen.
Kampagnen-URL-Generator verstehen: Die zwei Reiter oben - Trustlytics

Neue Kampagne (einen Link bauen)

Kanal wählen

Die erste Box heisst «Kanal wählen». Darin liegen viele Kacheln, jede mit Symbol und Name. Klicken Sie eine an, und der Generator füllt die richtigen technischen Werte von selbst aus. Sie müssen sich also nichts merken und kein Fachwissen mitbringen.

Diese Kacheln stehen zur Auswahl:

  • Newsletter
  • E-Mail (allgemein)
  • Display-Werbung (Banner-Anzeigen, etwa auf Nachrichtenseiten)
  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • X (Twitter)
  • YouTube
  • TikTok
  • Pinterest
  • WhatsApp
  • Google Ads
  • Facebook Ads
  • LinkedIn Ads
  • Print / QR-Code (für gedruckte Materialien)
  • Affiliate / Partner
  • SMS
  • Podcast
  • Digital PR
  • Eigene (für alles, was in keine Kachel passt)

Sobald Sie eine Kachel anklicken, wird sie hervorgehoben. Die Felder «Quelle» und «Kanal-Typ» füllen sich automatisch, und der Cursor springt gleich ins Feld «Kampagnen-Name», damit Sie ohne Umweg weitertippen können. Bei Google Ads taucht zusätzlich das Feld «Suchbegriff» auf.

Nehmen Sie die passendste Kachel, auch wenn sie nicht perfekt passt. Wer für ein E-Mail-Mailing die Kachel «Newsletter» nimmt, macht nichts falsch. Wichtiger als die exakte Bezeichnung ist, dass Sie beim nächsten Mal wieder dieselbe wählen. Erst dann lassen sich zwei Aktionen im Bericht sinnvoll vergleichen.
Kampagnen-URL-Generator verstehen: Neue Kampagne  - Trustlytics
Kampagnen-URL-Generator verstehen: Kanal wählen  - Trustlytics

Felder ausfüllen

Links stehen die Eingabefelder. Alles mit einem Stern (*) ist Pflicht, der Rest ist freiwillig.

Feld Bedeutung Pflicht?
Name Ihr interner Name für diese Kampagne, etwa «Newsletter Mai 2026». Er erscheint später in Ihrer Bibliothek. Ja
Ziel-URL Die Seite Ihrer Webseite, auf die die Besucher klicken sollen. Meist schon mit Ihrer Startseite vorausgefüllt. Ja
Quelle Woher kommt der Besucher? (etwa newsletter, linkedin, google) Ja
Kanal-Typ Welche Art Kanal? (etwa email, social, cpc) Ja
Kampagnen-Name Wie heisst Ihre Kampagne? (etwa newsletter-juni-2026) Ja
Variante (optional) Wenn Sie mehrere Varianten testen, etwa zwei Betreffzeilen oder «header-banner» gegen «footer-cta». Nein
Suchbegriff (optional) Nur für bezahlte Suche: welches Keyword? Dieses Feld erscheint nur bei passenden Kanälen wie Google Ads. Nein
Notizen (optional) Ein internes Memo (Versanddatum, Zielgruppe etc.). Nur für Sie sichtbar, ohne Einfluss aufs Tracking. Nein
Kampagnen-URL-Generator verstehen: Felder ausfüllen  - Trustlytics

Quelle oder Kanal-Typ? Der Unterschied.

Die Quelle ist der konkrete Absender, also der Name des Orts, von dem der Besucher kommt. Der Kanal-Typ ist die Art des Wegs, also die Schublade, in die dieser Ort gehört. Ein paar Beispiele machen es klar:

Sie verschicken Quelle Kanal-Typ
Ihren Newsletter newsletter email
einen Beitrag auf LinkedIn linkedin social
eine Anzeige bei Google google cpc
einen Flyer mit QR-Code flyer print
Kampagnen-URL-Generator verstehen: Felder ausfüllen - Detail  - Trustlytics

Mehrere Quellen können denselben Kanal-Typ haben, das ist gewollt. LinkedIn und Instagram sind beide social, und genau deshalb lassen sich im Bericht später alle sozialen Netzwerke mit einem Klick zusammen anschauen. Wenn Sie eine Kachel anklicken, füllt der Generator beide Felder ohnehin passend aus. Anfassen müssen Sie sie nur, wenn Sie etwas Eigenes bauen.

Die Schreibweise nimmt Ihnen der Generator ab

Unter den Feldern steht der Hinweis «Klein, mit Bindestrich, ohne Umlaute. Wir formatieren automatisch.» Heisst konkret: Während Sie tippen, bügelt Trustlytics Ihre Eingaben glatt. Grossbuchstaben werden klein, Leerzeichen werden zu Bindestrichen, Umlaute werden ersetzt (ä wird zu ae). Damit tauchen «Newsletter» und «newsletter» in Ihren Berichten nicht als zwei getrennte Kampagnen auf, sondern korrekt als eine.

Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber der häufigste Grund für vermurkste Auswertungen. Andere Werkzeuge lassen Sie da ins offene Messer laufen. Hier nicht.

Eine Sache bleibt trotzdem bei Ihnen: Der Generator korrigiert die Schreibweise, nicht die Wortwahl. Ob Sie Ihre Quelle newsletter oder mailing nennen, kann er nicht wissen, für ihn sind das zwei verschiedene Dinge. Legen Sie sich deshalb einmal eine Handvoll fester Begriffe zurecht und bleiben Sie dabei. Am einfachsten fahren Sie, wenn Sie immer über die Kacheln gehen, dann ist die Quelle automatisch jedes Mal dieselbe.

Das Ziel-URL-Feld wird bewusst nicht kleingeschrieben. Webadressen müssen so bleiben, wie sie sind, sonst führt der Link am Ende ins Leere.

Fertige URL

Rechts sehen Sie live zu, wie die fertige, markierte URL entsteht, während Sie tippen. Kein Knopfdruck nötig, es passiert einfach.

Solange noch Pflichtfelder fehlen, steht dort ein Hinweis wie «Wählen Sie einen Kanal und füllen Sie die Pflichtfelder aus» oder «Bitte füllen Sie Quelle, Kanal-Typ und Kampagnen-Name aus». Sobald alle Pflichtfelder sitzen, erscheint die fertige URL, und die Knöpfe darunter werden klickbar.

Die Knöpfe

  • In Bibliothek speichern: legt die Kampagne unter «Meine Kampagnen» ab. Beim Bearbeiten heisst der Knopf «Änderungen speichern».
  • In Zwischenablage kopieren: kopiert die fertige URL, damit Sie sie direkt in den Newsletter oder Beitrag einfügen können. Eine kurze Meldung «Kopiert!» bestätigt es. Dieser Knopf ist erst aktiv, wenn die URL fertig ist.
  • QR-Code: öffnet die Detailansicht mit einem QR-Code zu Ihrem Link (dazu gleich mehr). Ebenfalls erst aktiv, wenn die URL fertig ist.
  • Zurücksetzen: leert die Felder wieder, die Ziel-URL bleibt aber stehen. Beim Bearbeiten heisst dieser Knopf stattdessen Abbrechen und bringt Sie zurück in die Bibliothek.
Machen Sie einen Testklick, bevor Sie den Link einsetzen. Kopieren Sie ihn, fügen Sie ihn in Ihrem Browser ein und drücken Sie Enter. Zwei Dinge müssen stimmen: Sie landen auf der richtigen Seite, und die Markierung steht nach dem Laden noch in der Adresszeile. Verschwindet sie, leitet Ihre Webseite intern auf eine andere Adresse weiter und schneidet die Markierung dabei ab. Dann führen Sie den Link direkt auf die endgültige Adresse, ohne Umleitung. Das ist der häufigste Grund, warum eine Kampagne später im Bericht fehlt.
Kampagnen-URL-Generator verstehen: Fertige URL  - Trustlytics

Der QR-Code, für Plakate, Flyer und Visitenkarten

Klicken Sie auf QR-Code, fährt von rechts die Detailansicht herein, mit dem QR-Code zu Ihrem markierten Link. Wer den Code mit dem Handy scannt, landet direkt auf Ihrer Seite, und der Besuch wird sauber Ihrer Kampagne zugeordnet.

Und genau das ist der Clou: So messen Sie plötzlich auch, was Ihre gedruckten Sachen bringen. Das Plakat am Bahnhof, der Flyer im Briefkasten, der Aufkleber auf der Verpackung. Bisher blieb das ein blinder Fleck, jetzt steht es im Bericht.

Im Fenster gibt es den Knopf «Als PNG herunterladen». Damit speichern Sie den QR-Code als Bilddatei und bauen ihn in Ihr Plakat oder Ihren Flyer ein.

Bevor etwas in den Druck geht: Ein gedruckter QR-Code lässt sich nicht mehr ändern. Er zeigt für immer auf genau die Adresse, die beim Erstellen im Feld stand. Nehmen Sie sich deshalb drei Minuten und prüfen Sie zwei Dinge. Erstens: Scannen Sie den heruntergeladenen Code mit einem Handy, das Sie sonst nicht benutzen, und schauen Sie, wo Sie landen. Zweitens: Stellen Sie sicher, dass diese Zielseite auch in einem Jahr noch existiert. Ein Flyer liegt länger herum, als man denkt.

Und ein Tipp fürs Aussehen: Je kürzer die Adresse, desto grober und damit besser lesbar wird das Muster. Halten Sie deshalb Kampagnen- und Variantennamen bei QR-Codes kurz. Auf gedruckten Sachen gilt ausserdem: genügend gross, ausreichend Abstand zum übrigen Inhalt und dunkler Code auf hellem Grund. Ein hübsch ins Layout gequetschter Code, den niemand scannen kann, nützt Ihnen nichts.

Kampagnen-URL-Generator verstehen: QR-Code - Trustlytics
Kampagnen-URL-Generator verstehen: QR-Code herunterladen - Trustlytics

Meine Kampagnen

Klicken Sie oben auf «Meine Kampagnen», liegen alle Links vor Ihnen, die Sie gespeichert haben. Der grosse Vorteil: Sie fangen nie wieder bei null an und verwenden immer dieselben, einheitlichen Werte. Das hält Ihre Auswertung von ganz allein sauber.

Oben rechts sitzt der Knopf «Neue Kampagne erstellen», der Sie zurück zum ersten Reiter bringt. Haben Sie noch nichts gespeichert, steht dort: «Sie haben noch keine Kampagnen gespeichert. Erstellen Sie eine im Tab „Neue Kampagne".»

Die Tabelle

Jede Zeile ist eine gespeicherte Kampagne. Die Spalten:

Spalte Bedeutung
Name Ihr interner Name mit passendem Symbol. Haben Sie Notizen hinterlegt, erscheinen sie klein darunter.
Quelle/Kanal Woher und über welchen Kanal-Typ. Darunter bei Bedarf der Kampagnen-Name.
Ziel-URL Die fertige, markierte Adresse. Ein Klick öffnet sie in einem neuen Tab.
Erstellt Wann die Kampagne angelegt wurde.
Herkunft «Manuell» heisst: von Ihnen erstellt. «Importiert» heisst: beim Start automatisch aus Ihren bisherigen Tracking-Daten übernommen.

Was Sie pro Zeile tun können

Am rechten Rand jeder Zeile warten vier kleine Knöpfe:

  • (Kopieren): kopiert die fertige URL dieser Kampagne direkt in die Zwischenablage.
  • (Bearbeiten): öffnet die Kampagne wieder im Formular, damit Sie etwas ändern können.
  • (Performance): bringt Sie mit einem Klick zum Bericht Kampagnen und zeigt gleich die Ergebnisse genau dieser Kampagne. Der kürzeste Weg vom Link zum Resultat.
  • (Löschen): entfernt die Kampagne aus der Bibliothek. Vorher fragt Trustlytics sicherheitshalber nach: «Kampagne löschen?». Wichtig: Bereits erfasste Besuche bleiben in Ihren Berichten erhalten. Sie löschen nur den gespeicherten Link-Eintrag, nicht die Statistik dahinter.
Beim Bearbeiten aufgepasst: Ändern Sie den Kampagnen-Namen einer Kampagne, die bereits läuft, entsteht ab diesem Moment eine zweite Kampagne im Bericht. Die alten Besuche bleiben beim alten Namen, die neuen sammeln sich unter dem neuen. Ändern Sie deshalb nur, was noch nicht draussen ist. Für alles andere gilt: neue Kampagne anlegen statt eine laufende umbenennen.
Kampagnen-URL-Generator verstehen: Meine Kampagnen - Trustlytics
Kampagnen-URL-Generator verstehen: Meine Kampagnen bearbeiten - Trustlytics

Praktische Beispiele

Genug Theorie. Schauen wir uns an, wie eine echte Kampagne aussieht. Angenommen, Sie starten im März eine Frühlingsaktion und bewerben sie auf vier Wegen: im Newsletter, mit einem Beitrag auf LinkedIn, mit einer Google-Anzeige und mit einem Flyer.

Die wichtigste Regel gleich vorweg: Der Kampagnen-Name bleibt überall gleich. Nur Quelle und Kanal-Typ ändern sich. Genau dadurch können Sie im Bericht später zwei Fragen beantworten: Wie lief die Frühlingsaktion insgesamt? Und welcher Kanal hat am meisten dazu beigetragen?

Sie verschicken Quelle Kanal-Typ Kampagnen-Name
Newsletter im März newsletter email fruehlingsaktion-2026
Beitrag auf LinkedIn linkedin social fruehlingsaktion-2026
Anzeige bei Google google cpc fruehlingsaktion-2026
Flyer mit QR-Code flyer print fruehlingsaktion-2026

Vier Links, vier Kacheln angeklickt, viermal denselben Kampagnen-Namen eingetippt. Mehr war es nicht. Im Bericht Kampagnen steht danach die Frühlingsaktion als eine Zeile, und darunter aufgeschlüsselt, was jeder einzelne Kanal beigetragen hat.

Und wozu jetzt die Variante?

Die Variante beantwortet eine Frage, die alle anderen Felder offenlassen: Welcher Link war nun der beste? Sie benötigen das immer dann, wenn mehrere Links zur selben Aktion gehören.

Ein Beispiel, das jeder kennt. In Ihrem Newsletter stehen drei Links auf dieselbe Seite: einmal das grosse Bild oben, einmal ein Textlink in der Mitte, einmal der Button unten. Ohne Variante sind das für Trustlytics drei identische Links, und Sie erfahren nie, welcher davon geklickt wurde. Mit Variante schon:

Der Link im Newsletter Variante
Das Bild ganz oben bild-oben
Der Textlink im Fliesstext textlink-mitte
Der Button am Schluss button-unten

Alles andere bleibt identisch: gleiche Quelle, gleicher Kanal-Typ, gleicher Kampagnen-Name. Nur die Variante unterscheidet sie. Nach dem Versand sehen Sie schwarz auf weiss, ob Ihre Leser das Bild anklicken oder erst ganz unten den Button. Beim nächsten Newsletter wissen Sie dann, wo der Link hingehört.

Drei weitere Fälle, in denen sich die Variante lohnt

  • Zwei Betreffzeilen ausprobieren. Sie verschicken denselben Newsletter an zwei Hälften Ihrer Liste, mit unterschiedlichem Betreff. Variante betreff-a und betreff-b. Danach wissen Sie, welche Formulierung mehr Besucher gebracht hat, und nicht bloss, wer die Mail geöffnet hat.
  • Zwei Anzeigenmotive vergleichen. Gleiche Kampagne, gleiche Zielseite, zwei verschiedene Bilder. Variante motiv-berge und motiv-stadt. Sobald klar ist, welches zieht, schalten Sie das andere ab und sparen Geld.
  • Mehrere Beiträge über Wochen. Sie posten dieselbe Aktion dreimal auf LinkedIn. Variante post-1, post-2, post-3. So erkennen Sie, ob der dritte Beitrag noch etwas bringt oder ob Sie Ihre Leser nur noch nerven.
Die Merkregel in einem Satz: Quelle und Kanal-Typ sagen, über welchen Weg jemand kam. Der Kampagnen-Name sagt, zu welcher Aktion der Weg gehörte. Die Variante sagt, welcher Link genau es war. Wer nur eine einzige Sache umsetzen will: Halten Sie den Kampagnen-Namen über alle Kanäle hinweg identisch. Das ist der Unterschied zwischen einer auswertbaren Aktion und vier zusammenhanglosen Einträgen im Bericht.

Und wie nenne ich das Ganze?

Es gibt kein richtig oder falsch, aber es gibt praktisch und unpraktisch. Was sich bewährt hat:

  • Kurz und sprechend. fruehlingsaktion-2026 versteht auch Ihre Kollegin. fa26-neu-final versteht in drei Monaten niemand mehr, Sie selbst eingeschlossen.
  • Jahr oder Monat mit hinein. Sonst laufen der Newsletter von diesem und der vom letzten Frühling im Bericht zusammen.
  • Immer dieselben Wörter. Entscheiden Sie sich einmal zwischen newsletter und mailing und bleiben Sie dabei. Der Generator korrigiert die Schreibweise, aber er kann nicht wissen, dass Sie beides gleich meinen.
  • Keine Namen von Personen. Kollegen wechseln, Kampagnennamen bleiben ewig im Bericht stehen.

Am einfachsten fahren Sie so: Bauen Sie den ersten Link, speichern Sie ihn in der Bibliothek, und nehmen Sie ihn beim nächsten Mal als Vorlage. Dann bleibt Ihre Schreibweise von selbst einheitlich, ohne dass Sie sich etwas merken müssen.

Was bringt mir das?

Kampagnen-Tracking hat genau eine mühsame Stelle, und das ist das fehlerfreie Bauen der Links. Genau die nimmt Ihnen dieses Werkzeug ab:

  • Sie brauchen kein Fachwissen. Kachel anklicken, drei Felder ausfüllen, Link kopieren. Was UTM-Werte sind, dürfen Sie getrost wieder vergessen.
  • Das Namens-Chaos entfällt. Kein Durcheinander mehr aus «Sommer Aktion», «sommer-aktion» und «Sommer_Aktion», die dasselbe meinen und im Bericht trotzdem als drei Zeilen dastehen. Der Generator vereinheitlicht das, während Sie tippen.
  • Gedruckte Werbung wird messbar. Über den QR-Code sehen Sie zum ersten Mal, wie viele Besucher über Ihr Plakat oder Ihren Flyer kommen. Etwas, das jahrzehntelang reine Vermutung war.
  • Sie bauen jeden Link nur einmal. Beim nächsten Versand holen Sie ihn aus der Bibliothek. Das spart Zeit und verhindert genau die Tippfehler, die eine Auswertung ruinieren.
  • Vom Link zum Ergebnis in einem Klick. Über «Performance ansehen» springen Sie aus der Bibliothek direkt in den passenden Bericht. Kein Suchen, kein Filtern.

Der eigentliche Gewinn ist aber ein anderer. Ein einziger falsch gebauter Link reicht, damit ein ganzer Newsletter-Versand im falschen Topf landet, und Sie merken es erst, wenn es zu spät ist. Zwei Minuten Sorgfalt vorher ersparen Ihnen die Frage «Woher kamen die 300 Besucher letzten Dienstag eigentlich?», auf die es dann keine Antwort mehr gibt.

Wenn Sie nur eine Gewohnheit mitnehmen: Bauen Sie den Link immer über die Kacheln und speichern Sie ihn in der Bibliothek. Dann bleiben Ihre Quellen von allein einheitlich, und der Bericht Kampagnen zeigt Ihnen saubere Zahlen statt einer Liste mit Dubletten.

Häufige Fragen

Was sind diese «UTM»-Werte überhaupt?
Kleine Zusätze am Ende einer Webadresse. Sie verraten Trustlytics, woher ein Besucher kam. Verstehen müssen Sie sie nicht, der Generator baut sie richtig für Sie.

Sehen meine Empfänger diese Markierung?
Im Newsletter oder im Beitrag nicht, dort steht ja Ihr Linktext. Nach dem Klick erscheinen die Werte allerdings in der Adresszeile des Browsers. Sie sind also nicht geheim, aber auch völlig harmlos: Es steht nichts über die Person darin, nur woher der Klick kam. Die allermeisten Besucher schauen ohnehin nie in die Adresszeile.

Was ist der Unterschied zwischen «Quelle» und «Kanal-Typ»?
Die Quelle ist der konkrete Ort, also linkedin oder newsletter. Der Kanal-Typ ist die Schublade dazu, also social oder email. Mehrere Quellen dürfen denselben Typ haben, das ist sogar erwünscht. Im Bericht können Sie dadurch entweder eine einzelne Quelle anschauen oder alle Quellen eines Typs zusammen. Wenn Sie eine Kachel anklicken, füllt der Generator beides passend aus.

Warum sehe ich meine Kampagne nicht im Bericht «Kampagnen»?
Der Bericht füllt sich erst, wenn tatsächlich jemand auf Ihren markierten Link geklickt hat. Prüfen Sie ausserdem, ob Sie wirklich den fertigen Link aus dem Generator verwendet haben und nicht versehentlich die normale Adresse ohne Markierung.

Der Link war fertig, aber im Bericht landet der Besuch unter «Direkt». Woran liegt das?
Vermutlich hat eine Weiterleitung auf Ihrer Webseite die Markierung unterwegs verschluckt, etwa wenn die Zielseite intern auf eine andere Adresse umleitet. Machen Sie vor dem Versand einen Testklick: Bleiben die UTM-Werte nach dem Laden in der Adresszeile stehen, ist alles gut.

Wie soll ich meine Kampagnen benennen?
Am besten nach einem festen Muster, damit die Liste später sortierbar bleibt. Bewährt hat sich Thema und Zeitraum, also etwa newsletter-2026-06 oder fruehlingsaktion-2026. Das Jahr voranzustellen lohnt sich, wenn Sie dieselbe Aktion jährlich wiederholen. Und halten Sie es kurz, der Name taucht in jeder Tabelle wieder auf.

Muss ich jede Kampagne speichern?
Nein. Sie können den Link auch einfach kopieren und verwenden, ohne ihn abzulegen. Speichern lohnt sich dann, wenn Sie ihn später wiederfinden oder erneut nutzen möchten.

Darf ich Links innerhalb meiner eigenen Webseite markieren?
Auf keinen Fall. Eine Markierung auf einem internen Link überschreibt die echte Herkunft des Besuchers, und Ihre Zahlen stimmen danach nicht mehr. Markieren Sie ausschliesslich Links, die von aussen zu Ihnen führen.

Kann ich einen bereits gedruckten QR-Code noch ändern?
Nein. Ein QR-Code ist ein festes Muster, das genau eine Adresse enthält. Ist der Flyer gedruckt, bleibt es dabei. Bei einer falschen Zielseite hilft nur eines: die Seite unter der alten Adresse bestehen lassen und von dort weiterleiten. Deshalb der dringende Rat, vor dem Druck einmal selbst zu scannen.

Kann ich einen QR-Code auch für einen Newsletter-Link machen?
Können Sie, es ergibt nur selten Sinn. Der QR-Code spielt seine Stärke bei gedruckten Sachen aus, wo niemand eine lange Adresse abtippen möchte. Auf dem Bildschirm reicht der kopierte Link.

Ich habe eine Kampagne gelöscht. Sind meine Zahlen jetzt weg?
Nein. Gelöscht wird nur der gespeicherte Link-Eintrag in der Bibliothek. Alle Besuche, die diese Kampagne bereits gebracht hat, bleiben im Bericht Kampagnen erhalten.

Funktioniert das auch, wenn ich meinen Link vorher kürze?
Ja. Kurzlinks leiten am Ende auf Ihre vollständige Adresse weiter, die Markierung kommt also mit. Prüfen Sie trotzdem mit einem Testklick nach, ob die Werte nach dem Laden in der Adresszeile stehen. Und bedenken Sie: Beim Kürzen sehen Sie der Adresse nicht mehr an, wohin sie führt. Notieren Sie sich deshalb, welcher Kurzlink zu welcher Kampagne gehört, oder legen Sie den vollständigen Link in der Bibliothek ab.

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